Tennis-WM der Herren: 

netzeitung.deDjokovic und Dawidenko im Finale

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Nikolai Dawidenko steht im Finale (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Nikolai Dawidenko steht im Finale
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Nikolai Dawidenko bekommt im WM-Endspiel die Möglichkeit, sich für die Vorrunden-Niederlage gegen Novak Djokovic zu revanchieren. Die beiden Federer-Bezwinger Gilles Simon und Andy Murray mussten im Halbfinale die Segel streichen.

Australian-Open-Sieger Novak Djokovic und der Russe Nikolai Dawidenko stehen sich am Sonntag im Endspiel der Tennis-Weltmeisterschaft gegenüber. Der Serbe, der bei seinem WM-Debüt im vorigen Jahr ohne einen Satzgewinn geblieben war, setzte sich am Samstag in Shanghai in 2:52 Stunden mit 4:6, 6:3, 7:5 gegen den Franzosen Gilles Simon durch. Dawidenko bezwang den Briten Andy Murray in 1:40 Stunden mit 7:5, 6:2 und profitierte dabei von der Müdigkeit des Schotten, der tags zuvor bei seinem Drei-Stunden-Sieg gegen Titelverteidiger Roger Federer zu viel Kraft gelassen hatte. Für Dawidenko und Djokovic, der das Vorrunden-Duell in der Goldenen Gruppe in drei Sätzen gewonnen hat, ist es das erste WM-Finale.

«Dies ist der Masters Cup und die besten acht Spieler des Jahres spielen hier. Es ist ein Riesenerfolg für mich, hier im Endspiel zu stehen», sagte der Weltranglisten-Dritte Djokovic. Während der vor ihm postierte viermalige Champion Federer schon in der Vorrunde ausschied und der spanische Olympiasieger und Branchenprimus Rafael Nadal erst gar nicht anreiste, bewies Djokovic am Ende einer kräftezehrenden Elf-Monate-Saison Stärke.

Murray fehlt die Kraft
Allerdings machten auch dem Serben muskuläre Wehwehchen zu schaffen. Im dritten Satz musste er sich an der linken Wade behandeln lassen, gab nach dem Match aber Entwarnung: «Das war nicht so schlimm. Es waren nur leichte Krämpfe, weil ich so viel laufen musste. Morgen bin ich sicher wieder topfit.»

Das galt für den in während der WM-Woche überraschend stark auftrumpfenden Madrid-Sieger Murray nur bedingt. Der Tennis-Krimi gegen Federer steckte ihm im Halbfinale gegen den Weltranglisten- Fünften Dawidenko offensichtlich noch in den Knochen. Und das nutzte der seit jeher zu den fittesten Spielern auf der ATP-Tour zählende «Dauerläufer» aus Russland gnadenlos aus. (dpa)