Tennis-WM in Shanghai:
Djokovic marschiert weiter vorneweg
«Ich war so nervös. Aber nun will bis zum Finale überleben, wenn ich kann», sagte del Potro nach dem Nervenspiel gegen den Tsonga, dem selbst 17 Asse am Ende nicht mehr halfen. Der an Nummer 7 gesetzte Argentinier verdiente sich seinen Sieg im Duell der WM-Debütanten durch sein konstanteres Spiel. «Die wichtigen Punkte im zweiten Satz habe ich wirklich gut gespielt», meinte Del Potro. Der Jüngste im Feld der weltbesten acht Tennisprofis hatte in diesem Sommer durch vier Turniersiege hintereinander für Aufsehen gesorgt.
Titelverteidiger Roger Federer war wie im Vorjahr mit einer überraschenden Niederlage in die Weltmeisterschaft gestartet. Der Weltranglisten-Zweite aus der Schweiz musste sich am Montag in der Roten Gruppe überraschend dem Franzosen Gilles Simon nach 2:07 Stunden mit 6:4, 4:6, 3:6 geschlagen geben. Der Weltranglisten-Neunte war erst durch die Absage des Spaniers Rafael Nadal ins Feld gerückt. Im zweiten Gruppenspiel bezwang der Brite Andy Murray den Amerikaner Andy Roddick in 95 Minuten mit 6:4, 1:6, 6:1. (dpa)

