US Open in New York: 

netzeitung.deSchüttler und Kiefer geben frühzeitig auf

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Kein Glück in New York: Rainer Schüttler (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Kein Glück in New York: Rainer Schüttler
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Die beiden deutschen Tennis-Profis beendeten ihre Erstrundenmatches bei dem Grand-Slam-Turnier in den USA mehr oder minder freiwillig. Thomas Haas dagegen behielt bei einem Fünf-Satz-Krimi die Oberhand, auch die deutschen Damen überraschten positiv.

Titelverteidiger Roger Federer hat seine Favoritenrolle bei den US Open zumindest in der ersten Runde bestätigt. Der Schweizer, der bereits die vergangenen vier Turniere in New York gewonnen hatte, setzte sich am Dienstag mit 6:3, 6:0, 6:3 gegen den Argentinier Maximo Gonzalez durch.

Zuvor kam Venus Williams weiter, die ebenso wie Federer in Peking Olympia-Gold im Doppel geholt hatte. Die Wimbledon-Siegerin aus den USA setzte sich mit 6:2, 6:3 gegen die Australierin Samantha Stosur durch. Ihre Schwester Serena gewann 6:1, 6:4 gegen Kateryna Bondarenko aus der Ukraine.

Haas und Schüttler geben auf
Von den zwölf gestarteten deutschen Tennisprofis zogen fünf in die zweite Runde ein. Zu den sieben Erstrunden-Verlierern gehört auch Nicolas Kiefer, der beim Stand von 6:4, 1:6, 4:6, 1:4 gegen den Tschechen Ivo Minar aufgab. Zuvor hatte schon Rainer Schüttler, der wie Kiefer bei Olympia dabei war, sein Auftaktmatch wegen einer Erkältung aufgegeben.

Von den neun deutschen Herren kamen damit Thomas Haas, Philipp Kohlschreiber und Andreas Beck weiter. Ausgeschieden sind außer Kiefer und Schüttler noch Mischa Zverev, Björn Phau, Denis Gremelmayr und Michael Berrer.

Gelungenes Comeback von Anna-Lena Grönefeld
Von den drei deutschen Damen überstanden Anna-Lena Grönefeld und Sabine Lisicki ihre ersten Partien. Lisicki gewann 6:3, 6:4 gegen die Spanierin Maria Jose Martinez Sanchez und trifft nun auf Alona Bondarenko aus der Ukraine. Zuvor gelang Grönefeld nach einer persönlichen Krise ein grandioses Comeback auf der großen Tennis-Bühne von New York.

Die einstige Nummer 14 der Welt schaffte mit dem 6:4, 6:2 gegen die Slowakin Daniela Hantuchova erstmals seit den Australian Open 2007 wieder einen Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier. «Das war der größte Erfolg in diesem Jahr. Ich bin rausgegangen und habe an mich geglaubt», sagte die Nordhornerin lächelnd. Dagegen scheiterte Julia Görges mit 6:7 (0:7), 4:6 an der Französin Séverine Brémond. (dpa/nz)