Roger Federer buchte derweil ohne Mühe sein Finalticket. «Das ist ein tolles Gefühl. Es war ein großartiges Match und ein Vergnügen, gegen Marat zu spielen. Er ist ein sehr starker Spieler mit einem super Aufschlag.» Doch das verbarg der 28-Jährige, der wie Schüttler eine schwere Zeit mit Krankheit und Verletzungen hinter sich gebracht hat. Federer schlug sogar ein Ass mehr (14:13) als der in Monaco lebende zweimalige Grand-Slam-Sieger. Der Weltranglisten-Erste Federer, der seit 231 Wochen ohne Unterbrechung an der Spitze der Tennis-Welt residiert, würde mit dem sechsten Sieg auf dem «Heiligen Rasen» den Schweden Björn Borg als Rekordhalter ablösen und seinen 13. Titel bei einem der vier Top- Turniere in Melbourne, Paris, Wimbledon und Flushing Meadow holen. Nur der 14-malige Champion Pete Sampras aus den USA hat mehr. «Man sollte mich nicht abschreiben. Das hier ist die Zeit der Saison, die für mich am wichtigsten ist», kündigte der Eidgenosse nach dem 39. Seriensieg in Wimbledon an. (dpa)