15.01.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Alpine Boarder stehen in den Startlöchern
Für die Alpinboarder wird es bei der WM der Snowboarder langsam ernst. Die Medaillen-Aspiranten bringen sich bereits in Stellung.
Die nächsten zwei Tage bestimmen die Alpinboarder das Geschehen bei der 7ten FIS Snowboard Weltmeisterschaft in Arosa, Schweiz. Zunächst steht am Dienstag der Parallel Riesenslalom auf dem Programm, ehe einen Tag später die Weltmeister im Parallel Slalom gekrönt werden (beide Finals um 12.15 Uhr). Mit am Start sind alle Medaillen-Aspiranten.
«Arosa ist sensatiolnell»So freuen sich beispielsweise die beiden Schoch-Brüder aus der Schweiz auf den ersten WM-Auftritt in ihrer Heimat. Der amtierende Olympiasieger Philipp Schoch meinte nach dem Training am Montag: «Ich habe kein schlechtes Gefühl für das Rennen. Zum Glück bin ich schmerzfrei und darum auch sehr zuversichtlich für morgen.» Sein ein Jahr älterer Bruder Simon, der derzeit im Parallel Weltcup führt, ergänzte: «Arosa ist sensationell, alle hier haben einen guten Job gemacht. Für morgen bin ich sehr zuversichtlich, da die Pisten gut sind.»
Der amtierende Doppelweltmeister Jasey Jay Anderson aus Kanada sagte: «Ich fühle mich gut für morgen, aber ich glaube, es wird sehr hart. Ich hoffe, dass ich es aufs Podium schaffe.» Ähnliche Worte fand auch Siegfried Grabner, Österreichs Medaillen-Hoffnung: «Das Training war OK heute. Ich erwarte für morgen ein gutes Rennen. Wenn alles klappt, sollte auch was drin sein. Aber es wird schwer, denn es gibt einige Favoriten.» (nz)