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Lupe Kober in Bad Gastein disqualifiziert

Die deutschen Snowboarder haben beim ersten Parallel-Slalom in Bad Gastein einen rabenschwarzen Tag erwischt. Gleich zwei Fahrer kamen erst gar nicht in die Wertung.

Für die deutschen Snowboarder ist beim ersten Parallel-Slalom von Bad Gastein überhaupt nichts zusammengelaufen. Bei den Frauen sorgte Isabella Laböck (Prien) mit Rang 27 noch für das beste Ergebnis. In Kronplatz hatte Laböck zuletzt mit Rang drei überrascht. Selina Jörg (Sonthofen) fand sich auf Rang 33 wieder. Noch schlechter lief es für Amelie Kober. Die Sonthofenerin, die zum Saisonauftakt triumphiert hatte, wurde disqualifiziert.
Tudigeschewa im Glück
Den Wettbewerb gewann Ekatarina Tudigeschewa. Die 19-jährige Russin verwies bei ihrem ersten Weltcuperfolg im Finale Doresia Krings (Österreich) auf Platz zwei. Zeitgleich hatten beide Rennläuferinnen die Ziellinie überquert. Doch da Tudigeschewa den Penalty-Rückstand (0,99 Sek.) aus dem ersten Run noch aufholen konnte, durfte sie sich zum ersten Mal über Gold freuen. Dritte wurde Heidi Neururer vor ihrer österreichischen Landsfrau Claudia Riegler.
Grabner und Simon Schoch gleichauf
Die Dominanz der alpinen Snowboarder aus der Alpenrepublik wurde auch im Herren-Wettbewerb deutlich. Hier sicherte Siegfried Grabner seinem Heimatland den ersten Parallel Weltcup-Sieg in Bad Gastein überhaupt. «Es wurde ja langsam mal Zeit», so Grabner. Der in Andorra lebende Sieger verwies die Schoch-Brüder Simon und Olympiasieger Philipp (beide Schweiz) auf die Plätze. Grabner und Simon Schoch weisen als Führende im Weltcup jetzt die gleiche Punktzahl auf. Doch aufgrund der mehr erzielten Siege rangiert der Österreicher auf Platz eins.

Als bester deutscher Starter fand sich Alex Deubl auf Rang zwölf wieder. Patrick Bussler wurde 30., Alexander Bergmann disqualifiziert.

Am Donnerstag wird an gleicher Stelle ein zweiter Parallel-Slalom ausgefahren. (nz)