Olympia 2008 - Medienzensur in China: 

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Zensiert - trübe Aussichten für Olympia (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Zensiert - trübe Aussichten für Olympia
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die beunruhigenden Nachrichten aus der Olympia-Stadt Peking nehmen einfach kein Ende. Dort ist man jederzeit in der Lage, die ausländischen Programme abzuschalten, wie jetzt schon geschehen.

Die chinesische Führung zeigt wieder einmal ungeniert ihr wahres Gesicht. Neben den politischen Unruhen und den damit einhergehenden Protesten, ist auch die umfassende Medienkontrolle immer ein Thema. Blockaden im Internet gehören fast zur Normalität, was sich auch in der Olympia-Berichterstattung niederschlagen könnte. Die neueste Nachricht allerdings kommt aus dem TV-Bereich.

Der Fernsehsender Eurosport ist bei seiner Verbreitung in China mehrfach zensiert worden. Darüber hätten die chinesischen Behörden den Sender informiert, bestätigte Eurosport-Sprecher Werner Storz am Montag. Es sei dabei um Inhalte des Olympia-Magazins «Road to Beijing» gegangen, in der Sportler auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen in Peking porträtiert werden. Bei einigen Passagen sei der der Bildschirm einfach schwarz geblieben. Die chinesischen Behörden hätten keine Angaben über die Häufigkeit der Zensur gemacht.

Und die Aussichten werden nicht besser. Alle in China empfangbaren ausländischen TV-Sender werden mit einer Verzögerung in die Kabelnetze eingespeist, um eine Zensur zu ermöglichen. (nz/dpa)