«...tot...toter...DLV»: Lobingers «Aufruf zur Revolution»15. Okt 2008 11:14  |  Kritisch und offensiv: Tim Lobinger | Foto: dpa |
|
Der Stabhochspringer, der bei den Olympischen Spielen wie viele seiner Mitstreiter enttäuscht hat, attackiert auf seiner Homepage den Leichtathletik-Verband. Mit einer Athleten-Gewerkschaft will Lobinger Verbesserungen einfordern.
Mit einem «Aufruf zur Revolution» hat sich Stabhochspringer Tim Lobinger an die deutschen Leichtathleten gewandt und den DLV scharf attackiert. Der vielfache deutsche Meister wirft dem Leichtathletik-Verband vor, nach der Enttäuschung bei den Olympischen Spielen in Peking keine strukturellen und personellen Veränderungen vorgenommen zu haben. Da sich viele seiner jüngeren Mitstreiter an ihn gewandt hätten, habe er das Mittel eines offenen Briefes auf seiner Homepage benutzt, um die Missstände anzuprangern.
«Nach den neuesten Entscheidungen und den letzten zwölf Monaten Verbandsführung ist die Rolle des stillen Beobachters einfach nicht mehr zu ertragen. Denn so geht die Leichtathletik Deutschlands in Rekordzeit zu Boden», sagte der deutsche Rekordhalter aus München in einem Beitrag auf seiner Homepage unter der Überschrift: «...tot...toter...DLV». Lobinger reagiert mit seiner Kritik auch auf seine Abstufung in den B-Kader, die für ihn überraschend kam und vom Verband nicht näher erläutert wurde. (nz)
|