Ein Schwerpunkt sei die Trainer-Problematik. «Auch das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig muss mehr genutzt werden», sagte Schäuble, der sich eine Optimierung des Sport-Fördersystems wünscht. «Selbstverständlich dränge ich darauf, dass die Steuergelder effizient eingesetzt werden», so der Innenminister weiter und nahm gleichzeitig die deutsche Wirtschaft in die Pflicht. «Die Wirtschaft sollte begreifen, dass für die Motivation und Leistungsbereitschaft unseres Landes, Erfolge im Sport ungeheuer wichtig sind.»Schäuble zeigte sich zudem beunruhigt über die Führungskrise in der Stiftung Deutsche Sporthilfe, deren Chefin Ann Kathrin Linsenhoff nach nur knapp neun Monaten im Amt am vergangenen Freitag zurückgetreten ist. «Diese Auseinandersetzungen erfüllen auch mich mit großer Sorge», meinte der Sport-Fan. Im Interesse des Leistungssports müsse eine «gute, rasche und so weit wie möglich einvernehmliche Lösung», gefunden werden. «Ich sehe keine Alternative zu einer leistungsfähigen Sporthilfe, die ohnehin in einer schwierigen Phase ist», sagte Schäuble. (dpa)