Jetzt werden offenbar auch die Leichtathletik-Wettbewerbe bei den Spielen in Peking von einem Doping-Fall überschattet. Der Silbermedaillengewinnerin Ludmilla Blonska droht eine lebenslange Sperre.
Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat bestätigt, dass die ukrainische Olympia-Zweite im Siebenkampf, Ludmilla Blonska, bei einer Doping-Kontrolle bei den Spielen in Peking positiv getestet wurde. «Das Ergebnis der B-Probe liegt aber noch nicht vor», erklärte IAAF-Präsident Lamine Diack am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.
Die 29 Jahre alte Ukrainerin hatte hinter ihrer Landsmännin Natalija Dobrinska mit 6766 Punkten am vergangenen Samstag Silber geholt. Dritte war die US-Meisterin Hyleas Fountain (6619 Punkte) geworden. Blonska war 2003 wegen eines Doping-Vergehens für zwei Jahre gesperrt worden. Sollte sie erneut überführt werden, droht ihr eine lebenslange Wettkampfsperre. (dpa)