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437 Athleten für Peking: 

Rad-Profi Ciolek für Olympia nominiert

21. Jul 2008 16:05
Last-Minute-Olympionike: Gerald Ciolek
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Besser spät als nie: Mit dem Rad-Profi ist das deutsche Aufgebot für die Mission Peking 2008 so gut wie komplett. Dreispringer Charles Friedek versucht unterdessen weiter auf juristischem Weg, das Ticket für Olympia noch zu lösen.

Der deutsche Rad-Profi Gerald Ciolek ist in letzter Minute auf den Olympia-Zug aufgesprungen, Schwimmerin Vipa Bernhardt wird sich dagegen nicht in das nunmehr 437 Sportlerinnen und Sportler umfassende Team für die Sommerspiele in Peking einklagen. Während der momentan bei der Tour de France beschäftigte Ciolek am Montag vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nachträglich für die Olympischen Spiele vom 8. bis 24. August nominiert wurde, beendete die Frankfurter Brust-Spezialistin ihr juristisches Scharmützel mit dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV).

«Ich begrüße, dass dieses Verfahren ein Ende hat und es nicht möglich war, sich auf diese unfaire Weise in die Mannschaft zu schmuggeln», reagierte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper erleichtert auf den Rückzug Bernhardts. Dafür muss sich die Präsidialkommission mit dem Fall des Dreispringers Charles Friedek befassen, der sich ebenfalls ins deutsche Team einklagen will. Der Leverkusener hatte durch eine Einstweilige Verfügung beim Deutschen Sportschiedsgericht (DIS) in Köln eine nachträgliche Nominierung durch den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) erwirkt.

Schwimmer El-Masri noch in der Warteschleife

Neben Ciolek berief der DOSB am Montag die Beachvolleyballerinnen Stefanie Pohl und Okka Rau, die sich beim Weltturnier in Marseille als zweites deutsches Duo für Peking qualifiziert hatten, und gab die namentlichen Aufgebote in den Mannschaftssportarten Basketball (Herren), Fußball (Frauen), Handball (Männer und Frauen), Hockey (Herren und Damen), Volleyball (Männer) sowie Wasserball (Männer) bekannt. Die Basketballer um NBA-Star Dirk Nowitzki hatten sich am Sonntagabend durch ein 96:82 gegen Puerto Rico als letzte Mannschaft das Olympia-Ticket gesichert.

Weiter Hoffnungen auf einen Start in Peking darf sich der Berliner Schwimmer Rafed El-Masri machen. Bei dem gebürtigen Syrer sind nach seinem Nationalitätenwechsel nur noch letzte Formalitäten zu klären. Die Nominierungsfrist beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) endet am Mittwoch. Bis zu diesem Zeitpunkt muss das DOSB-Präsidium auch über das schwebende Verfahren im Fall Friedek entscheiden. In der Warteschleife hängt weiter Tennis-Profi Rainer Schüttler. Hindernisläufer Filmon Ghirmai verpasste dagegen am Sonntagabend seine letzte Chance, die Olympia-Norm noch zu erfüllen. (dpa

 
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