Neue U-Bahn nur für Athleten: 

netzeitung.dePeking eröffnet «Olympia-Linie»

 Herausgeber: netzeitung.de

Auch das Olympiastadion in Peking wird für die Athleten gut zu erreichen sein. (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Auch das Olympiastadion in Peking wird für die Athleten gut zu erreichen sein.
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Wenige Wochen vor dem Start der Olympischen Spiele 2008 hat Peking sein Verkehrsnetz weiter ausgebaut. Die Bevölkerung hat von den teuren Baumaßnahmen vorerst allerdings wenig.

Peking hat 20 Tage vor Beginn der Olympischen Spiele am Samstag drei neue U-Bahnlinien eröffnet. Die Verbindungen sollen in der chinesischen Hauptstadt mit 17 Millionen Einwohnern den Straßenverkehr entlasten, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Eröffnung der Linien hatte sich überraschend verzögert, nachdem Peking zuvor wiederholt für seine zügigen Vorbereitungen auf die Spiele gelobt worden war. Ihr Bau habe 22,3 Milliarden Yuan gekostet (etwa 2 Milliarden Euro), berichtete Xinhua.

Neben der neuen Flughafenanbindung wurde auch die «Olympia-Linie» zu den wichtigsten Wettkampfstätten der Spiele offiziell für einen Testbetrieb eröffnet. Sie darf zunächst nur von Olympia-Teilnehmern wie Athleten, Trainern, akkreditierten Journalisten und Zuschauern benutzt werden, erklärte Zhou Zhengyu von der Pekinger Verkehrsbehörde. Für den Normalverkehr wird sie erst nach den Paralympischen Spiele Ende September geöffnet.

Der Bau der neuen U-Bahnlinien ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für die Olympischen Spiele im August in Peking. Das U-Bahnsystem der Stadt soll während der Spiele täglich bis zu fünf Millionen Passagiere transportieren können. Olympia-Besucher sollen mit ihren Tickets kostenfrei bestimmte Bahn- und Busverbindungen nutzen dürfen. (dpa)