US-Trials der Leichtathletik: 

netzeitung.deSchneller als der Wind

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Dem Wind davon: Tyson Gay (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Dem Wind davon: Tyson Gay
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Der Wind verhinderte einen neuen 100-Meter-Weltrekord der Männer. Tyson Gay lief bei den US-Trials zwar nur 9,68 Sekunden, aber über vier Meter Rückenwind pro Sekunde sorgte für die Nichtanerkennung als Rekord.

Zu starker Rückenwind hat US-Sprinter Tyson Gay einen neuen Weltrekord über die 100 Meter verdorben. Der dreimalige Weltmeister sprintete am Sonntagabend im Finale der US-Meisterschaften in Eugene im US-Bundesstaat Oregon auf 9,68 Sekunden und unterbot damit die bisherige Bestzeit des Jamaikaners Usain Bolt um vier Hundertstel.

Allerdings war der Rückenwind mit 4,1 Metern pro Sekunde zu stark. Der Leichtathletik-Weltverband erkennt Rekorde nur bis zu einer Windgeschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde an. Hinter Gay kam Walter Dix in 9,80 Sekunden auf Platz zwei, Travis Padgett wurde in 9,85 Sekunden Dritter.

Das 400-Meter-Hürden Rennen gewann Bershawn Jackson (48,17 Sek) vor Kerron Clement (48,36). Beim Weitsprung der Männer konnte Trevell Quinley mit 8,36 Metern gewinnen. Platz zwei und drei gingen an Brian Johnson (8,30) und Miguel Pate (8,22). Und im Stabhochsprung genügten Derek Miles 5,80 Meter zum Sieg.

Bei den Frauen gewann Tiffany Ross-Williams über 400 Meter Hürden in 54,03 Sekunden. (nz/dpa)