Österreichs Skistars erneut bezwungen
«Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich habe nicht daran gedacht, nachdem ich bei der Abfahrt mit 6/100 Sekunden eine Medaille verpasst habe», sagte Aamodt. Der Routinier verblüffte wieder einmal bei einem Großereignis. Vor sechs Tagen in der Abfahrt hatte er sich bei seiner Fahrt auf Platz vier zudem am Knie verletzt und zwei Tage später auf den Start in der Kombination verzichten müssen. Vor gut zwei Jahren hatte er sich in Sölden den Fuß gebrochen, jedoch nie einen Zweifel an einem Comeback gelassen. Inklusive seiner zwölf Medaillen bei Weltmeisterschaften schraubte er nun seine Rekordbilanz auf 20 Mal Edelmetall bei Großereignissen.
Das Rennen war am Vormittag wegen starken Schneefalls abgebrochen worden. Renndirektor Günter Hujara hatte nach 17 Fahrern die Unterbrechung angeordnet, da die Athleten keine ausreichende Sicht mehr hatten. Am Nachmittag schien dann wie erhofft die Sonne, so dass alle Athleten bei regulären Bedingungen antreten konnten. (nz)

