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Lupe Shorttracker enttäuschen

Die deutschen Shorttracker haben in Turin ein ganz schlechtes Bild abgegeben. Im Gegensatz zum südkoreanischen Goldmedaillen-Gewinner.

Der Südkoreaner Ahn Hyun-Soo hat im olympischen Shorttrack-Finale über 1500 Meter die Goldmedaille erkämpft. Er setzte sich am Sonntagabend in Turin vor seinem Landsmann Lee Ho-Suk und dem Chinesen Li Jiajun durch. Top-Favorit Apolo Anton Ohno aus den USA war im Halbfinale gestürzt und damit aus dem Rennen.

Kollektives Versagen
Die deutschen Shorttracker sind dagegen in den Einzelkonkurrenzen kollektiv auf der Strecke geblieben. Aika Klein aus Rostock stürzte am Sonntagabend im Vorlauf über 500 Meter und schied ebenso unglücklich aus wie zuvor Susanne Rudolph aus Grafing, die den notwendigen zweiten Platz als Dritte verpasste.

Zuvor waren auch Sebastian Praus (Mainz) und Tyson Heung (Dresden) gescheitert. Über 1500 Meter wurde Praus in seinem Rennen nur Letzter, Heung verpasste den Sprung in die nächste Runde als Vorlauf- Vierter nur um einen Schritt. «Ich bin nicht zufrieden. Meine Beine waren blau, ich hatte letzte Woche noch eine Grippe», entschuldigte sich der Deutsch-Kanadier Heung.

Die deutsche Damenstaffel hat das Shorttrack-Finale über 3000 Meter verpasst. Aika Klein (Rostock), Christin Priebst, Yvonne Kunze und Tina Grassow (alle Dresden) schieden am Sonntagabend als Vierte ihres Halbfinales erwartungsgemäß aus. Für den Endlauf am übernächsten Mittwoch (22. Februar) qualifizierten sich China, Kanada, Südkorea und Italien. (nz)