28.02.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Walter Mayer
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Bei der Razzia im Olympia-Quartier der österreichischen Biathleten und Langläufer sollen auch EPO-Spuren gefunden worden sein. Der Anwalt des umstrittenen Langlauftrainers Mayer hat derweil Einspruch eingelegt.
Bei der Razzia während der Olympischen Winterspiele im Quartier der österreichischen Biathleten und Langläufer in San Sicario sollen auch EPO-Spuren und verbotene Hormone gefunden worden sein. Das berichtet die österreichische Nachrichtenagentur APA mit Bezug auf nicht näher benannte Justizkreise in Turin. Die Substanzen würden derzeit von einem Team um den Turiner Anti-Doping-Ermittler Raffaele Guariniello überprüft.
«Nichtigkeitsgrund»Inzwischen hat in der Affäre um den ehemaligen österreichischen Skilanglauf-Trainer Walter Mayer dessen Anwalt Herwig Hasslacher Einspruch gegen die Zustellung der Anklageschrift der Turiner Staatsanwaltschaft eingelegt. Die Dokumente seien nach Ansicht des Villacher Rechtsanwalts unvollständig bzw. nicht notariell beglaubigt übersetzt. «In Österreich wäre das ein Nichtigkeitsgrund», wird Hasslacher von APA zitiert.
Der von Olympia verbannte Mayer war nach der Doping-Razzia Mayer geflohen und gilt als Auslöser des Skandals um die österreichischen Biathleten und Langläufer bei den am Sonntag zu Ende gegangenen Winterspielen in Turin. (nz)