23.08.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Einzelgold für Salzgeber in Gefahr
Ulla Salzgeber muss um den zweiten Olympiasieg in Athen bangen. Nach dem Sieg mit der Mannschaft konnten die Verfolger der Dressur-Reiterin vor der abschließenden Kür den Abstand verkürzen.
Ulla Salzgeber hat am Montag die Entscheidung um ihren zweiten Olympiasieg bei den Spielen in Athen wieder spannend gemacht. Mit ihrem lettischen Wallach Rusty kam das am Samstag beim Nationenpreis noch dominierende Duo zwei Tage später nicht zurecht. «Ich wollte es eigentlich nicht wieder spannend machen. Aber schon beim Einreiten war klar, dass sich Rusty nicht wohl fühlt», sagte Salzgeber.
Konkurrenten wittern ChanceDurch den Einbruch im Grand Prix Special konnte die Konkurrenz vor der abschließenden Kür am Mittwoch den Abstand verkürzen. Nach 74,84 Prozentpunkten weist Salzgeber als Führende nun einen Durchschnitt von 76,524 auf ihre schärfste Rivalin Anky van Grunsven aus den Niederlande mit Salinero (76,004) auf. Auch die hinter Special-Siegerin van Grunsven zweit platzierte Spanierin Beatriz Ferrer-Salat mit Beauvalais (75,213) sowie die US-Amerikanerin Debbie McDonald mit Brentina (74,067) können sich Medaillenchancen ausrechnen.
Fünfter ist Hubertus Schmidt (Borchen Etteln) mit Wansuela Suerte (72,887). Martin Schaudt (Albstadt) fiel mit dem sichtbar verspannten Weltall (72,008) auf den achten Rang zurück. (nz)