Spanien gewinnt Spiel um Platz sieben
Die Spanier, die im Viertelfinale mit 25:27 gegen Deutschland und dann in der Platzierungsrunde erneut Kroatien mit 27:35 unterlagen, legten nach zehn Minuten erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung (7:5) vor, der auch nach einer Viertelstunde noch Bestand hatte anhielt. Als die Isländer, die zuletzt zwei Niederlagen gegen Dänemark (41:42) und Russland (25:28) hinnehmen mussten, immer wieder am spanischen Keeper Jose Javier Hombrados scheiterten, zogen die Iberer mit 13:8 (20.) davon.
Auch nach dem Wechsel war Spanien das dominierende Team mit mehr personellen Alternativen und mehr Durchschlagskraft im Rückraum. Island hielt zwar das Tempo hoch und glänzte mehrfach mit schnellen Gegenstößen, doch immer wieder scheiterten sie an Hombrados oder am Torpfosten. Beim 23:26 (43.) und 27:29 (49.) konnten die Nordeuropäer noch einmal hoffen, doch auf Grund der schlechten Chancenverwertung war nicht mehr als Ergebniskosmetik drin. (nz)
