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Spanien gewinnt Spiel um Platz sieben
03. Feb 2007 16:23

Rolando Urios Fonseca
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Foto: dpa
Zumindest ihr letztes Spiel bei der WM 2007 hat der entthronte Titelverteidiger gewonnen. Der isländische Gegner muss indes um seinen Olympia- Startplatz bangen.
 
Der entthronte Titelverteidiger Spanien ist bei der Handball-Weltmeisterschaft Siebter geworden. Die Iberer gewannen am Samstag vor 18.500 Zuschauern in der Kölnarena gegen Island mit 40:36 (19:13). Bester Werfer bei den Spaniern war Rolando Urios (9), während Olafur Stefansson (8/2) und Gudjon Valur Sigurdsson (8) am erfolgreichsten für die Mannschaft des Gummersbacher Coaches Alfred Gislason trafen. Gudjonsson steht mit insgesamt 66 WM-Treffern vor dem Gewinn der Torjägerkrone.

Island muss bangen

Die Isländer müssen als WM-Achter nun um die Olympia-Qualifikation bangen und hoffen, dass ein vor ihnen platziertes Team im kommenden Jahr Europameister wird.

Die Spanier, die im Viertelfinale mit 25:27 gegen Deutschland und dann in der Platzierungsrunde erneut Kroatien mit 27:35 unterlagen, legten nach zehn Minuten erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung (7:5) vor, der auch nach einer Viertelstunde noch Bestand hatte anhielt. Als die Isländer, die zuletzt zwei Niederlagen gegen Dänemark (41:42) und Russland (25:28) hinnehmen mussten, immer wieder am spanischen Keeper Jose Javier Hombrados scheiterten, zogen die Iberer mit 13:8 (20.) davon.

Auch nach dem Wechsel war Spanien das dominierende Team mit mehr personellen Alternativen und mehr Durchschlagskraft im Rückraum. Island hielt zwar das Tempo hoch und glänzte mehrfach mit schnellen Gegenstößen, doch immer wieder scheiterten sie an Hombrados oder am Torpfosten. Beim 23:26 (43.) und 27:29 (49.) konnten die Nordeuropäer noch einmal hoffen, doch auf Grund der schlechten Chancenverwertung war nicht mehr als Ergebniskosmetik drin. (nz)





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