Dänen besiegen Island in der Verlängerung
Beide Teams gingen von Beginn an hohes Tempo. Dänemark vertraute zunächst auf sein Flensburger Quartett mit Knudsen, Lars Christiansen, Sören Stryger und Joachim Boldsen sowie auf den Großwallstädter Anders Oechsler. Nach einer Viertelstunde erarbeiteten sich die Dänen mit ihrem variableren Angriffsspiel zum ersten Mal einen Zwei-Tore-Vorsprung (10:8). Die äußerst engagierten Isländer hielten aber vor allem dank Regisseur Olafur Stefansson und des starken Torhüters Birkir Gudmundsson gut dagegen und gingen selbst mit 15:12 in Führung (23.).
Auch nach der Pause blieb das Spiel eng. Zunächst war es auf dänischer Seite Torhüter Kasper Hvidt, der mit Glanzparaden dafür sorgte, das sein Team bis zur 43. Minute auf 25:21 davonziehen konnte. Doch wie schon gegen Ungarn gaben die als nervenschwach geltenden Dänen den Vorsprung aus der Hand: In der Schlussminute glich Island aus. In der dramatischen Verlängerung waren die Dänen aber die glücklichere Mannschaft und feierten nach der Schlusssirene ausgelassen den größten WM-Erfolg des Landes seit der Halbfinal- Teilnahme 1982 in Deutschland. (nz)
