Dänen halten sich alle Chancen offen
Die nach 0:4 Punkten unter Druck stehenden Dänen begannen konzentriert und legten sofort einen Zwei-Tore-Vorsprung vor. Während die Skandinavier mit Schnelligkeit und Spielwitz agierten, spielten die Iberer ihre körperlichen Vorteile aus. Einen ausgezeichneten Tag erwischten zudem die Keeper Kasper Hvidt und sein spanisches Pendant Javier Jose Hombrados, die zwischen der 12. und 17. Minute alles parierten. Nach dem 10:6 (20.) durch den konterstarken Hans Lindberg wechselte Spaniens Coach Juan Carlos Pastor seinen kompletten Rückraum aus. Doch die Wirkung blieb aus, der Vier-Tore-Abstand hielt bis zur Pause, auch weil die Iberer immer wieder am Spanien-Legionär Hvidt (Portland San Antonio) scheiterten.
Nach dem Wechsel leistete sich Dänemark zu viele überhastete Abschlüsse, so dass Spanien den Anschluss zum 17:18 (37.) schaffte. Doch mit drei Gegenstößen in Serie zog der EM-Dritte wieder auf 22:17 (43.) davon. In der Schlussphase hielt die Mannschaft von Ulrik Wilbek das Tempo hoch und sorgte mit dem 27:23 für die Entscheidung. (nz)
