25.01.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Dämpfer für den Geheimfavoriten
Nun muss auch das Team aus Island wieder um den Einzug ins Viertelfinale bangen. Gegen die robuste Deckung der Polen kamen die Stürmer nicht so wie gewohnt zum Zug.
Island hat bei der Handball- Weltmeisterschaft den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale verpasst. Das Team von Trainer Alfred Gislason verlor am Donnerstag nach einer 14:12-Pausenführung noch mit 33:35 gegen Polen. Die Osteuropäer besitzen dank des Erfolgs nun ihrerseits wieder gute Chancen auf den Einzug in die Runde der letzten Acht. Beide Teams haben nun 4:2 Punkte auf dem Konto. Auf polnischer Seite waren vor 5900 Zuschauern im westfälischen Halle Mariusz Jurasik und Karol Bielecki (je 7) die besten Werfer. Für Island trafen Robert Gunnarsson, Alexander Petterson, Olafur Stefansson und Gudjon Valur Sigurdsson je sechs Mal.
Die Isländer konnten sich in der Anfangsphase vor allem auf ihren Kapitän Olafur Stefansson verlassen, der vier der ersten fünf Tore erzielte. Zudem parierte Torwart Birkir Gudmundsson von TuS N- Lübbecke gleich zwei Siebenmeter. Auf der Gegenseite überzeugte Schlussmann Slawomir Szmal von der SG Kronau-Östringen ebenfalls. Weil die polnische Deckung robust und sicher stand, konnte Island zunächst nicht davonziehen, ging aber immerhin mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause. Dank der Treffsicherheit von Marcin Lijewski erkämpfte sich Polen Mitte der zweiten Hälfte erstmals wieder die Führung und behielt auch in der spannenden Schlussphase die Oberhand. (nz)