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Franzosen legen ihre Lethargie ab
24. Jan 2007 21:08

Guillaume Gille
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Foto: dpa
Top-Favorit Frankreich kommt bei der WM langsam in Form. Das bekam das Team aus Polen in Halbzeit zwei deutlich zu spüren.
 
Top-Favorit Frankreich ist bei der Handball- Weltmeisterschaft wieder auf Kurs. Zwei Tage nach der 24:32-Pleite gegen Island gewann der Europameister sein erstes Hauptrunden-Spiel gegen Polen mit 31:22 (11:12), konnte allerdings nur eine Halbzeit lang voll überzeugen. Deutschland-Bezwinger Polen war am Mittwoch in Dortmund vor der Pause ein gleichwertiger Gegner, musste aber am Ende die spielerische Überlegenheit der Franzosen anerkennen. Neben dem besten Torschützen, Jerome Fernandez (6), bot bei der «Equipe tricolore» auch der Kieler Bundesliga-Profi Nikola Karabatic mit fünf Treffern eine herausragende Leistung.

Keine der beiden Mannschaften konnte sich in der völlig ausgeglichenen Anfangsphase absetzen. In der vor offiziell 8000 Zuschauern in der Westfalenhalle zurückhaltend geführten Partie zeichneten sich vor allem die Deckungsreihen aus. Frankreich entwickelte zwar mit der Hereinnahme der in der ersten Viertelstunde geschonten Rückraum-Asse Daniel Narcisse und Karabatic mehr Druck, doch die Polen wirkten kompakter und gingen mit einer knappen Führung in die Pause. Erst danach bekamen die Franzosen das Spiel in den Griff, gewannen an Souveränität und boten auch ansehnliche Spielzüge. Die Polen, bei denen Tomasz Tluczynski (5/3) bester Schütze war, bauten deutlich ab und handelten sich zu viele Zeitstrafen ein. (nz)





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