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Russlands Spieler wie ausgewechselt
24. Jan 2007 19:52

Egor Ewdokimow (l.), Jose Maria Vaquero
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Foto: dpa
Trotz einer Leistungssteigerung konnten die russischen Handballer mit dem Weltmeister nicht mithalten. Die Spanier hielten ihren Schwung aus der Vorrunde bei.
 
Titelverteidiger Spanien gibt sich bei der Handball-Weltmeisterschaft weiterhin keine Blöße. Unter den Augen des ehemaligen Weltklasse-Spielers Inaki Urdangarin besiegten die Iberer am Mittwoch in der Hauptrundengruppe 2 Russland mit 33:29 (17:15). Beste Werfer für Spanien waren vor 9000 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena Juan Garcia (10/2) sowie Alberto Entrerrios (8). Bei den Russen überzeugten Konstantin Igropulo (6/2) und Michael Schipurin (5).

Der viermalige Olympiasieger Russland präsentierte sich im Vergleich zur durchwachsenen Vorrunde wie ausgewechselt. Mit gewohnt kompakter Abwehr und durchdachten Aktionen im Spielaufbau ließen sie den Weltmeister nur phasenweise davonziehen. Die Iberer erspielten sich in der 22. Minute erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung, mussten aber drei Minuten später wieder den 13:13-Ausgleich hinnehmen. Nach dem 16:13 in der 28. Minute rettete Iker Romero mit dem Pausenpfiff einen knappen Zwei-Tore-Vorsprung.

Nach dem Wechsel stellte sich der Mittelblock der Spanier um den 2,02 Meter-Riesen besser auf die Anspiele der Russen an den Kreis ein, die vor allem über Michael Schipurin zum Erfolg kamen. Die Mannschaft von Trainer Wladimir Maximow versuchte es vor allem mit Schlagwürfen und über die flinken Außenspieler. In der Schlussviertelstunde steigerten beide Teams noch einmal das Tempo. Spanien zog erneut auf 25:22 (45.) davon, da die Russen sich zu viele Fehler erlaubten. Die Vorentscheidung fiel beim 29:24 acht Minuten vor Schluss. (nz)





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