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Slowenien ist Deutschlands nächster Gegner
22. Jan 2007 21:07, ergänzt 22:22

Goran Kozomara und Faisal al Mutairi (r.) im Duell.
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Foto: dpa
Die Slowenen sind erster Gegner der deutschen Handball-Auswahl in der Hauptrunde der WM. Die Dänen mussten bis zum letzten Spiel um die Qualifikation zittern.
 
Sloweniens Handball-Nationalmannschaft ist in der Hauptrunde der Weltmeisterschaft am Mittwoch im ostwestfälischen Halle der erste Gegner der deutschen Mannschaft. Im Endspiel der Gruppe A setzten sich die Slowenen am Montagabend in Wetzlar mit 34:27 (16:14) gegen Tunesien durch, das gegen Deutschland-Bezwinger Polen antreten wird. Der Tabellendritte Kuwait, der Grönland im abschließenden Vorrundenspiel 39:27 (19:13) bezwang, spielt um die Plätze 13 bis 18 wie Argentinien, das sich in der deutschen Gruppe C Platz drei durch ein 22:20 (7:10) gegen die in Südamerika bis dato dominierenden Brasilianer sicherte.

Dänemark musste zittern

Während Ungarn in der Gruppe E ohne Fehl und Tadel die Vorrunde überstand, musste Geheimtipp Dänemark bis zum letzten Spiel um Platz zwei zittern. Mit einem 27:25 (15:13)-Erfolg im Herzschlag-Finale gegen Norwegen machte die mit Bundesliga-Profis gespickte Mannschaft den Einzug in die Zwischenrunde aber noch perfekt. Ungarn setzte sich mit 34:31 (19:15) auch gegen Angola durch. In der offiziell ausverkauften, aber erst beim Dänen-Match mit 9000 Zuschauern besetzten Kieler Ostseehalle war es für die routiniert aufspielenden Ungarn nach den ungleich schwerer erkämpften Erfolgen gegen die skandinavischen Mitbewerber eine willkommene Trainingseinheit.

Sergio Lopes kämpft sich an David Katzirz (r.) vorbei.
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Foto: dpa
In der Hauptrunde geht es für die Ungarn nun nach einem Ruhetag an diesem Mittwoch in Mannheim gegen den Zweiten der Gruppe D richtig zur Sache. Weltmeister Spanien, der sich in Bremen mit 35:29 (19:15) gegen Tschechien durchsetzte, wird dann in der Gruppe II der Gegner sein. Afrikas Vizemeister Ägypten hatte mit der Entscheidung um Platz eins nichts zu tun, beendete die Vorrunde mit einem 35:24 (14:11) gegen Katar aber versöhnlich. Als Tabellendritter müssen sie wie die sieglosen Katarer im Präsidenten Cup weiterspielen, wo maximal Rang 13 möglich ist. Katar spielt als Letzter um die Ränge 19 bis 24.

Mit einem blauen Auge ist Europameister Frankreich davon gekommen. Trotz einer peinlichen 24:32 (8:18)-Niederlage gegen das hoch gehandelte Island schafften die Franzosen als Zweiter der Gruppe B in Magdeburg den Einzug in die Hauptrunde. «Der Trainer hat uns bei der Ehre gepackt. Und wir haben einfach unsere isländische Mentalität gezeigt. Wir hatten Frankreich von Anfang an im Griff», sagte Sigfus Sigurdsson. Die Ukraine schaute in die Röhre, obwohl nach dem 37:18 (18:8) vor 7000 Zuschauern in der Bördelandhalle gegen Punktelieferant Australien noch einmal Hoffnung aufgekeimt war.

Südkorea in Presidents Cup

Auch Russland überstand nur mit Glück die Vorrunde. Hinter dem verlustpunktfreien Olympiasieger Kroatien, der die abschließende Partie gegen die Russen mit 32:27 (16:11) gewann, belegten sie Platz zwei in der Gruppe F. Südkorea nutzte der erste Sieg bei der WM in Deutschland beim 32:19 (14:9) gegen die punktlosen Marokkaner nichts. Die Asiaten mussten sich mit Rang drei und der «Trostrunde» begnügen. (nz)





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