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Kranker Tiedtke besucht Teamkollegen
22. Jan 2007 19:04
 |  Jens Tiedtke (l.) | | Foto: dpa |
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Ein Tumor hat Jens Tiedtke die WM-Teilnahme gekostet. Der Handball- Nationalspieler steht seinen Kollegen aber dennoch zur Seite.
Knapp zwei Monate nach seiner Tumor- Operation am Kopf hat Handball-Nationalspieler Jens Tiedtke seinen Kollegen beim Gruppen-Endspiel von der Tribüne aus die Daumen gedrückt. Der Kreisläufer des TV Großwallstadt, der wegen eines Gehirntumors nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen kann, war am Montagabend beim Spiel gegen Polen im Stadion von Halle/Westfalen und sagte: «Ich freue mich, dabei sein zu können. Ich hoffe, die Mannschaft kann sich in den nächsten Spielen das richtige Selbstvertrauen holen. Wenn die Euphorie und die Stimmung weiter so groß ist, ist alles drin.»
Seit der Operation im November 2006 macht der 27-jährige Tiedtke Fortschritte. Er hofft, in den nächsten Wochen wieder trainieren zu können. Dass er bei der WM nicht mitwirken kann, hat er abgehakt: «Ich war ja vorbereitet darauf, dass ich nur zuschauen kann. Aber natürlich kribbelt es ein bisschen.» (nz)
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