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Russen rehabilitieren sich gegen Marokko
21. Jan 2007 19:08
 |  Der Russe Eduard Koksharov (r.) und Lahcen Bnousinan im Duell. | | Foto: dpa |
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Marokkos Nationalmannschaft rekrutiert sich aus Amateur-Handballern. Das kam der russischen Auswahl gerade recht.
Russlands Nationalmannschaft hat sich für den Reinfall gegen Südkorea zum Auftakt der Handball-Weltmeisterschaft rehabilitiert. Der dreimalige Champion feierte am Sonntag im zweiten Spiel der Gruppe F in Stuttgart einen standesgemäßen 35:19 (15:7)- Kantersieg gegen Außenseiter Marokko. Die in allen Belangen unterlegenen Amateure aus Nordafrika hatten gegen die nach Belieben dominierende «Sbornaja» nie den Hauch einer Chance. Russland muss aber im letzten Spiel gegen Olympiasieger Kroatien punkten, um sicher in die Hauptrunde einzuziehen.
Stadtauswahl
Die Russen leisteten sich nur in der Anfangsphase einen kleinen Durchhänger, als sie nach einer 2:0-Führung den Ausgleich zuließen. Danach zog die «Stadtauswahl» - beinahe der gesamte Kader kommt von Medwedi Tschechow - in der mit 5900 Zuschauern erneut ausverkauften Porsche-Arena das Tempo an und baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Die Marokkaner konnten auch im zweiten Durchgang den technisch, spielerisch und körperlich überlegenen Russen nur zu Beginn Paroli bieten. Danach setzte sich der viermalige Olympiasieger weiter ab. Angesichts des Schlüsselspiels gegen Kroatien und des souveränen Sieges schonte Russland aber auch Kräfte. Eduard Koktscharow war mit elf Treffern, darunter sieben Siebenmeter, der überragende Schütze. (nz)
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