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Die WM-Spielorte im Überblick
16. Jan 2007 11:29

Die Porsche-Arena in Stuttgart
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Foto: dpa
In zwölf Arenen können die Zuschauer die Spiele der Handball-WM genießen. Eine Sonderstellung nimmt dabei Berlin mit der erstmalig ausgetragenen Eröffnungspartie ein.
 
Bremen, AWD-Dome:
Der AWD Dome in Bremen.
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Foto: dpa
In Bremen ist in der Vorrunde die Gruppe D mit Titelverteidiger Spanien im AWD-Dome zu Gast. Vor allem der Weltmeister soll die Zuschauer in die Halle locken. Die Generalprobe beim Worldcup verlief allerdings nicht in allen Bereichen nach Wunsch. Eine ausgesprochene Handball-Hochburg ist Bremen ohnehin nicht.

Berlin, Max-Schmeling-Halle:
Die Max-Schmeling-Halle in Berlin.
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Foto: dpa
Die Arena im Stadtbezirk Prenzlauer Berg nimmt bei der WM eine Sonderstellung ein. Mit dem erstmals ausgetragenen Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Deutschland und Panamerika-Meister Brasilien am 19. Januar endet für die Hauptstadt die WM bereits wieder. Das einzige WM-Spiel in Berlin ist seit Monaten ausverkauft, die 10.000 Tickets waren binnen weniger Stunden vergriffen.

Dortmund, Westfalenhalle:
Die Westfalenhalle in Dortmund.
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Foto: dpa
Die Westfalenhalle füllt unter den zwölf WM-Spielstätten die Nostalgie-Sparte aus. Der markante Rundbau bietet 12.000 Zuschauern Platz. Bei der bislang letzten WM auf deutschem Boden vor 25 Jahren wurde dort das Endspiel zwischen der UdSSR und Jugoslawien (30:27 nach Verlängerung) ausgetragen.

Halle/Westfalen, Gerry-Weber-Stadion:
Das Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen.
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Foto: dpa
Die einst ausschließlich für Tennis konzipierte Arena hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Umbauten erlebt. Ihre Tauglichkeit für den Handball hat die 1991 erbaute Halle mit ihrem verschließbaren Dach sowohl beim Supercup 2005 als auch bei Bundesliga-Spielen des TBV Lemgo unter Beweis gestellt. 11.000 Zuschauer finden Platz in dem Stadion, in dem die deutsche Mannschaft nach dem Eröffnungsspiel ihre beiden anderen Vorrundenspiele austrägt.

Hamburg, Color Line Arena:
Die Color Line Arena in Hamburg.
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Foto: dpa
Als im November 2002 die Color Line Arena gegenüber der AOL-Arena eröffnet wurde, begann auch für die selbst ernannte «Sportstadt Hamburg» ein neues Kapitel. Seit nunmehr vier Jahren sind die Bundesliga-Handballer des HSV und das Eishockey-Team der Freezers dort beheimatet. Weiteres sportliches Großereignis ist das jährliche «Final Four» um den deutschen Handball-Pokal. Rund 12.700 Zuschauer fasst die Halle. Bei der WM finden unter anderem ein Halbfinale sowie zwei Viertelfinals in Hamburg statt.

Kiel, Ostseehalle:
Die Ostseehalle in Kiel.
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Foto: dpa
Die Ostseehalle in Kiel, dem nördlichsten WM- Spielort, mit ihren 10.000 Plätzen ist eine der traditions- und stimmungsreichsten deutschen Handball-Hallen. Im Handball-verrückten Norden freut man sich bei den WM-Partien der Vorrundengruppe E vor allem auf die «Nachbarn» aus Dänemark und Norwegen. Die Spielstädte des deutschen Meisters THW Kiel gilt als ein Wahrzeichen der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt.

Köln, Kölnarena:
Die KölnArena in Köln.
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Foto: dpa
Die Kölnarena, Schauplatz mehrerer Endrundenspiele und des Finales, ist die größte der zwölf WM-Hallen. Sie erlebte ihre Handball-Premiere am 30. November 2001 mit 18.576 Zuschauern beim Bundesligaspiel Gummersbach gegen Kiel. Die Multifunktionshalle war bei der Olympia-Bewerbung Nordrhein-Westfalens als eine der zentralen Sportstätten vorgesehen. 60 Gastronomie-Stände, drei Bars, zwei Restaurants und Gourmet-Stände für VIP-Gäste machen ein umfassendes kulinarisches Angebot möglich.

Lemgo, Lipperlandhalle:
Die Lipperlandhalle in Lemgo.
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Foto: dpa
Die Lipperlandhalle fasst rund 5000 Besucher. Seit der letzten Ausbaustufe ist die Halle für Handball optimal. In der Heimstätte des TBV Lemgo gibt großzügig angelegte Aufenthaltsbereiche und Kommunikationszonen sowie einen VIP-Bereich für 800 Personen. Bei der WM finden Platzierungsspiele und Partien des Präsidentencups in Lemgo statt.

Magdeburg, Bördelandhalle:
Die Bördelandhalle in Magdeburg.
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Foto: dpa
Der einzige Spielort in den neuen Ländern hat den großen Wurf gelandet. Mit Island und Frankreich spielen zwei Teams in der 7850 Zuschauer fassenden Bördelandhalle, die eng mit Magdeburg verbunden sind. Islands Trainer Alfred Gislason trainierte viele Jahre den SC Magdeburg und führte ihn 2002 mit Ausnahmespieler Olafur Stefansson zum Champions-League-Sieg. Und mit Joel Abati läuft ein Publikumsliebling des SC Magdeburg mit Europameister Frankreich auf.

Mannheim, SAP-Arena:
Die SAP-Arena in Mannheim.
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Foto: dpa
Die SAP-Arena ist eine der modernsten Multifunktionshallen in ganz Europa mit einer Kapazität von 14.500 Zuschauern. Die können das Geschehen nicht nur live auf dem Feld verfolgen. Ein 15 Tonnen schwerer Videowürfel mit vier 16-Quadratmeter-Schirmen ermöglicht Zeitlupenstudien durch das halleneigene Fernsehstudio. Neben den Handballern der SG Kronau/Östringen ist die SAP-Arena auch Heimstätte des Eishockeyclubs Adler Mannheim, bei der WM Schauplatz von zwölf Endrunden-Spielen.

Stuttgart, Porsche-Arena:
Die Porsche Arena in Stuttgart.
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Foto: dpa
Die Porsche-Arena ist die neueste unter den Hallen der Handball-WM, mit 6200 Plätzen nach Lemgo und Wetzlar aber auch die drittkleinste. In Stuttgart finden die sechs Partien der Vorrundengruppe F mit Olympiasieger und Mitfavorit Kroatien statt. Die Schwabenmetropole war der erste unter den zwölf WM-Spielorten, der «alle Spiele ausverkauft» melden konnte. Die am 27. Mai 2006 eröffnete Porsche-Arena liegt zwischen dem Gottlieb-Daimler-Stadion und der Hanns-Martin-Schleyer-Halle.

Wetzlar, Rittal-Arena:
Die Rittal-Arena in Wetzlar.
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Foto: dpa
Die 2004 eröffnete und 5000 Zuschauer fassende Rittal-Arena ist die Heimat des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar. Bei der WM werden dort die Partien der Vorrundengruppe A ausgetragen. Die 52.000 Einwohner zählende Kreisstadt des Lahn-Dill- Kreises gilt als industrielles, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Mittelhessens.

(nz)





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