netzeitung.deMichael Thurk verlässt Mainz 05

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Michael Thurk (o.) (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Michael Thurk (o.)
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Michael Thurk wird in der kommenden Saison nicht mehr beim FSV Mainz 05 spielen. Sein Nachfolger könnte vom VfL Bochum kommen.

Der Wechsel von Michael Thurk vom FSV Mainz 05 zum Bundesliga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt ist perfekt. Nach letzten Verhandlungen zwischen FSV-Manager Christian Heidel und dem Eintracht-Vorsitzenden Heribert Bruchhagen unterschrieb der 30 Jahre alte Angreifer am Montag einen Dreijahresvertrag bei den Hessen.

Thurk hatte in der vergangenen Saison für den FSV Mainz 05 zwölf Tore geschossen, wollte aber nach Querelen mit Trainer Jürgen Klopp unbedingt zur Eintracht wechseln.

Edu möglicher Thurk-Ersatz
In dem Bochumer Eduardo Concalves, kurz Edu genannt, hoffen die Mainzer bereits gleichwertigen Ersatz gefunden zu haben. Er soll in der neuen Saison neben dem Kölner Imre Szabics im Sturmzentrum des FSV spielen. Noch am Montag wollte FSV-Manager Christian Heidel mit seinem VfL-Kollegen Stefan Kuntz letzte Fragen des Transfers klären. Der 24-jährige Brasilianer hat seit dem 1. September 2003 in 63 Erst- und Zweitligaspielen 16 Tore für die Westdeutschen erzielt.

Da der als Abwehrspieler geholte und zum Stürmer umfunktionierte Edu noch bis Juni 2008 in Bochum unter Vertrag steht, müssen die Mainzer eine Ablöse von rund einer Million Euro investieren. Bei einer Einigung am Montag sollte Edu am Dienstag einen Dreijahresvertrag unterzeichnen. Dann könnte der Brasilianer bereits am kommenden Samstag (15.30 Uhr) zum Saisonstart auf seine ehemaligen Mannschaftskollegen treffen.

Wiederaufsteiger Bochum ist erster Heimspielgegner der Rheinhessen im Bruchweg-Stadion. Dann gibt es auch ein Wiedersehen mit dem ablösefrei von Mainz zum VfL gewechselten Benjamin Auer.

Neben Edu, der einst beim Pelé-Club FC Santos spielte, soll am Dienstag auch Szabics seinen Vertrag unterzeichnen. Der Ungar muss beim 1. FC Köln noch die Auflösung seines laufenden Kontraktes besiegeln. Die Ablöse für den Ex-Stuttgarter soll 250.000 Euro betragen. Bis zum 31. Juli war die Transferentschädigung auf 500.000 Euro festgeschrieben. Danach war sie frei verhandelbar. «Mainz hat gesagt, was sie zahlen können und wir haben akzeptiert», erklärte Meier. (nz)