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GP von Spanien: 

Ferrari dominiert das Training

25. Apr 2008 21:07
Trainingsbester in Barcelona: Kimi Räkkönen in seinem Boliden
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Während Ferrari schon im Training der Konkurrenz enteilt, lassen es die Verfolger eher ruhig angehen. Die deutschen Fahrer sind nach den Übungsrunden auf dem Circuit de Catalunya nicht ganz zufrieden.

WM-Spitzenreiter Kimi Räikkönen hat das Training zum Großen Preis von Spanien dominiert und damit gleich zum Auftakt seine Siegambitionen eindrucksvoll untermauert. Der finnische Ferrari-Pilot fuhr am Freitag auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona in beiden Durchgängen die Bestzeit. «Ich bin zufrieden. Wir hatten keine Probleme», sagte der Titelverteidiger. Nick Heidfeld, sein derzeit schärfster Verfolger im Titelrennen, ließ es ruhig angehen. Der Mönchengladbacher begnügte sich bei diesen lediglich zur Abstimmung der Autos dienenden Übungseinheiten mit den Plätzen 9 und 13. «Ein passabler erster Trainingstag ohne gravierende Probleme», resümierte Heidfeld. «Wir haben alles abgearbeitet und ausprobiert.»

Räikkönen unterstrich auf dem als Maßstab für den weiteren Saisonverlauf geltenden 4,655 Kilometer langen Kurs, dass Ferrari im spannenden Dreikampf mit BMW-Sauber und McLaren-Mercedes die Nase etwas vorn hat, auch wenn die Weiß-Blauen nach drei Rennen die Konstrukteurs-WM mit einem Zähler Vorsprung anführen. Geburtstagskind Felipe Massa kam am Vormittag mit nur 50 Tausendstelsekunden hinter Räikkönen, der 1:20,649 Minuten benötigte, auf Platz zwei. Am Nachmittag wurde der 27 Jahre alte Brasilianer dann Fünfter.

Renault überrascht

Für eine Überraschung sorgte Renault mit Lokalmatador Fernando Alonso, der im zweiten Training als Dritter hinter seinem jungen brasilianischen Teamkollegen Nelson Piquet jr. lag, wobei diese Platzierungen vor allem wohl Balsam für die wunden Seelen der beiden sind. «Ich bin mit meiner Tagesarbeit und den Resultaten zufrieden», sagte der zweifache Champion. «Aber wir müssen uns im Qualifying am Samstag noch verbessern.»

Lewis Hamilton gab sich nach dem dritten Rang mit Platz elf zufrieden. Bei Heikki Kovalainen verhinderten technische Defekte einen geregelten zweiten Durchgang. «Lewis fuhr sein geplantes Programm in Vorbereitung auf das Rennen», sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. «Heikki hatte einen schwierigen Tag mit einem Problem an der Getriebeölpumpe und der Gaspedalsteuerung. Deshalb stellte das Sicherheitssystem den Motor ab.»

Deutsche mit Problemen

Nico Rosberg war im zweiten Training als Siebter der beste deutsche Fahrer, nachdem er zuvor den zwölften Platz belegt hatte. «Wir haben vormittags etwas probiert, was wirklich nichts brachte», sagte der Williams-Toyota- Pilot aus Wiesbaden. Adrian Sutil (Gräfelfing) im Force India urteilte nach den Rängen 10 und 16: «Ich war mit der Balance des Autos nicht zufrieden.»

Für Timo Glock (Wersau) reichte es im Toyota für die 11. und 20. Position. «Das war heute hart», sagte er. Sebastian Vettel (Heppenheim) wurde 20. und 18. «Wir können noch einiges verbessern», meinte der Toro-Rosso-Vertreter. «Wir hatten kein gravierendes Problem», sagte Heidfeld. Nur an der Balance seines Boliden müsse noch gearbeitet werden. BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen bilanzierte: «Ich bin zufrieden. Bei uns hat alles funktioniert.»

Vor dem vierten Saisonlauf am Sonntag (Start: 14.00 Uhr/RTL und Premiere) führt Räikkönen in der Fahrer-WM mit 19 Zählern vor Heidfeld (16). Dahinter folgt das punktgleiche Trio Hamilton, Robert Kubica (Polen) im zweiten BMW-Sauber und Kovalainen (alle 14). (dpa)

 
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