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Formel 1 in Bahrain: 

Räikkönen und Hamilton gegen Sand und Wind

04. Apr 2008 11:05
Jede Menge Arbeit: Ein Techniker von Renault in Bahrain
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Vor dem dritten Lauf der Königsklasse bemängeln Fahrer und Teams die Bedingungen des Wüstenrennens. «Sowohl die Strecke als auch unser Material versanden immer wieder», klagte Nick Heidfeld

Das Wüstenrennen von Sachir stellt Fahrer und Techniker der Formel 1 vor ungewohnte Aufgaben. Beim dritten Saisonrennen der «Königsklasse» des Motorsports am Sonntag (13.30 Uhr/RTL und Premiere) in Bahrain könnte sich das Zusammenspiel von Wind und Sand zum zusätzlichen Gegner für die 22 Piloten entwickeln. «Ich fühle mich wie in einem riesigen Sandkasten. Es ist sehr schwierig, auf diesem komplizierten Kurs eine Abstimmung zu finden», sagte Weltmeister und Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen aus Finnland.

Die feinen Sandkörner, die den Asphalt wie ein Film überziehen, erschweren vor allem das Überholen. Der Wind macht die anfälligen Boliden weniger berechenbar. «Sowohl die Strecke als auch unser Material versanden immer wieder», sagte BMW-Sauber-Fahrer Nick Heidfeld aus Mönchengladbach. «Die Strecke ist nicht in einem guten Zustand», berichtete der zweimalige Weltmeister und Renault-Pilot Fernando Alonso aus Spanien von seinen ersten Eindrücken.

Gute Reifen sind gefragt

Zwar wird der 5,412 km lange Kurs südlich der Hauptstadt Manama für gewöhnlich mit Trainingseinheiten und Qualifikation beständig sauberer. Die Spekulationen um die tatsächlichen Bedingungen am Renn-Sonntag machen jedoch die Wahl der Reifen-Strategie schwieriger als bei anderen Grand Prix. Nicht minder macht sich der Wind bemerkbar. «Ich hoffe, dass er nicht zu stark weht, weil unser Auto darauf recht empfindlich reagiert», sagte der polnische BMW-Sauber-Mann Robert Kubica.

Für Samstag und Sonntag sagten die Meteorologen allerdings auffrischenden Nordwind voraus. «Man verliert dadurch die ganze Aerodynamik und es wird schwer, eine gute Balance zu finden. Da hat dann jeder Probleme, das Auto am Limit zu bewegen», erklärte Force- India-Pilot Adrian Sutil aus Gräfelfing. (nz/dpa)

 
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