18. Nov 2005 14:58
Ein Mailänder Gericht hat auf der Grand-Prix Strecke in Monza Formel 1-Rennen verboten. Der Grund dafür ist die nicht verkehrsgerechte Ausstattung der Rennwagen.
Im Autodrom von Monza dürfen wegen Ruhestörung keine Formel 1-Rennwagen mehr fahren. Ein Gericht in Mailand verbot Rennen mit Fahrzeugen ohne für den Straßenverkehr zugelassene Schalldämpfer in den Auspuffanlagen. Bereits vor vier Jahren hatte Anwohner der Stadt Monza Beschwerde gegen die Lärmbelästigung durch den Rennbetrieb auf dem Autodromo Nazionale di Monza eingereicht.«Damit könnten wir derzeit keine Formel 1 mehr austragen», sagte der Direktor des Autodroms, Enrico Ferrari. Das Urteil des Mailänder Richters Marco Manunta wird die Austragung des Grand-Prix von Italien am 10. September 2006 aber nicht ernsthaft gefährden.
Ferrari war deshalb froh, dass das Urteil «zu diesem Zeitpunkt des Jahres gefällt wurde. So haben wir genügend Zeit unsere Gegenmaßnahmen vorzubereiten.» Der Große Preis von Italien ist im kommenden Jahr für den 10. September angesetzt. Der Automobilclub von Monza wird innerhalb von zehn Tagen nach dem Urteil Einspruch einlegen. Auch von den Stadtverwaltungen in Monza und Mailand bekam das Autodrom Rückendeckung.