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Ferraris Luxusproblem: 

Besser als die Nummer 1

26. Aug 2008 14:17
Wer ist der rote Chef, Räikkönen (l.) oder Massa?
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In der WM-Wertung liegt Ferrari-Pilot Nummer zwei Felipe Massa vor der roten Nummer eins Kimi Räikkönen - beide aber hinter Lewis Hamilton von McLaren-Mercedes. Kein Problem, meint der Brasilianer Massa.

Felipe Massa betrachtet sich trotz seines souveränen Erfolges beim Formel-1-Grand-Prix von Europa in Valencia nicht als neue Nummer 1 bei Ferrari. «Nein», sagte der Brasilianer in einem Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» auf die Frage, ob er sich vor den verbleibenden sechs Saisonrennen in der Teamhierarchie nun vor Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland sieht.

Mit seinem aktuellen Standing beim italienischen Traditionsteam sei er auch ohne Nummer-1-Status vollauf zufrieden, sagte Massa. «Ich habe eine sehr gute Position. Die Leute vertrauen mir zu einhundert Prozent», meinte der 27-Jährige, der nach seinem vierten Saisonsieg in der WM-Wertung mit 64 Punkten nur noch sechs Zähler hinter dem führenden McLaren-Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und vor seinem Rennstall-Kollegen Räikkönen (57) liegt. «Ich bekomme alles, was ich brauche und was ich will.»

Michael Schumacher hilft

Fortschritte habe er besonders hinsichtlich seiner Rolle «bei der Entwicklung des Autos» gemacht, und dabei vor allem auch von seiner früheren Zusammenarbeit mit Rekord-Weltmeister Michael Schumacher als seinem Teamkollegen profitiert. «2006, als ich mit Michael fuhr, habe ich die Basis gelegt», betonte der Brasilianer. Auch in seiner Funktion als Ferrari-Berater sei Schumacher noch ein wichtiger Ansprechpartner. «Er gibt mir Ratschläge, wie ich die Dinge angehen kann, was man fordern muss.»

Mit einem reinen Zweikampf zwischen ihm und dem Briten Hamilton im Kampf um die Weltmeisterschaft rechnet Massa nicht. Vielmehr sei auch mit Räikkönen, der am Sonntag in Valencia mit einem Motorschaden ausgefallen war, nach wie vor zu rechnen: «Kimi ist sehr schnell, aber ich bin es auch. Ich denke, wir werden bis zum Ende um den Titel kämpfen.» (dpa)

 
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