Geschichte und Geschichten der Fußball-EM
Die Aufstockung der Endrunde auf acht Mannschaften und die damit verbundene direkte Qualifikation des Gastgeberlandes im Jahr 1980 markierte einen Wendepunkt in der Entwicklung der EM. Bei der achten Auflage 1988 in Deutschland verfolgten im Schnitt über 55.000 Zuschauer die Spiele in den Stadien, ein bis heute auf europäischer Ebene unerreichter Wert. Der endgültige Durchbruch zum weltweit verfolgten «Mega-Event» gelang der Euro mit dem Turnier in England 1996, als zum ersten Mal 16 Mannschaften zur Endrunde zugelassen waren. Seither wird der EM ein sportlich höherer Stellenwert beigemessen als der WM, da die Leistungsdichte der Nationalteams in Europa ungleich höher ist, als in den restlichen Kontinentalverbänden der Fifa. Überraschungen sind dennoch immer wieder möglich, wie der Titelgewinn Dänemarks 1992 oder der Griechenlands beim vergangenen Turnier 2004 in Portugal bewies.
Die Geschichte der Europameisterschaften ist vollgepackt mit großen und kleinen Geschichten, glanzvollen Siegen und schmachvollen Niederlagen. An dieser Stelle blickt die Netzeitung noch einmal auf die bisherigen zwölf Turniere zurück. Viel Spaß beim Blick in die EM-Historie!

