Gerangel mit Paparazzi: Lehmann verliert die Nerven31. Mrz 2008 14:20  |  Nachdenklich: Jens Lehmann | Foto: AP |
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Nach dem nächtlichen Ausflug im Londoner Stadtteil Mayfair kommt es vor einem Nobelclub zwischen Jens Lehmann und lauernden Fotografen zu Handgreiflichkeiten. Hoffentlich behält Deutschlands EM-Keeper die Nerven.
Die wenigen Auftritte in der Nationalelf und sein Reservistendasein beim FC Arsenal machen Jens Lehmann anscheinend zu schaffen. Nach einem Disput mit einem Fotografen vor dem exklusiven Londoner Embassy-Club in West End hat er Vorwürfe über angebliche Handgreiflichkeiten zurückgewiesen. «Nein, ich habe einen Fotografen nur weggestoßen, aber nicht geschlagen», sagte Lehmann der «Bild»-Zeitung (Montag-Ausgabe). Dennoch gibt es auch abweichende Zeugenaussagen.
Der sonst so ruhig und abgeklärt wirkende Torwart als Raufbold? Vermutlich nagt die unbefriedigende sportliche Situation mehr an seinen Nerven als es den Anschein hat. Und wenn man dann etwas Abwechslung sucht, können die Blitzlichter der Paparazzi sehr unangenehm sein. Lehmanns Begleiter, ein bisher anonymer Mitspieler vom FC Arsenal, gibt der Keeper als Zeugen für seiner Version des Hergangs an. Zehn Fotografen hätten mehrere Aufnahmen von den Fußball-Profis gemacht. Auf Lehmanns Aufforderung, keine weiteren Bilder zu machen, hätten zwei Fotografen nicht reagiert. Daraufhin soll es nach Darstellung der Fotografen zu Rangeleien gekommen sein, bisher liegt jedoch nicht einmal eine Anzeige vor.
Egal wie das nächtliche Aufeinandertreffen verlief. Wenn der deutsche Nationaltorwart auch bei seinem Londoner Klub regelmäßig spielen würde, hätte er weniger Zeit für nächtliche Ausflüge oder auch Talk-Show Auftritte. Am letzten Donnerstag war Jens Lehmann bei Maybrit Illner im ZDF zu Gast und sorgte auch da für Aufsehen. Gesprochen wurde über die «Jugend von heute» und da gab der dreifache Vater freizügig preis, seine knapp zwei Jahre alte Tochter an alkoholfreiem Bier nippen zu lassen. Schließen wir mit einem Zitat Lehmanns aus eben jener Sendung: «Benehme mich nicht immer optimal».(nz/dpa)
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