24.07.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Michael Ballack
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Für Chelsea-Trainer José Mourinho gilt einzig das Leistungsprinzip. Michael Ballack muss sich seinen Status daher ebenso erkämpfen wie der ukrainische Fußball-Star Andrej Schewtschenko.
Michael Ballack wird sich seinen Stammplatz beim englischen Premier-League-Club FC Chelsea genauso erkämpfen müssen, wie jeder andere Neuzugang auch. Der portugiesische Trainer des Londoner Vereins, José Mourinho, stellte kurz vor der Abreise zu einer Testspielserie in den USA klar: «Frank Lampard und Ballack besitzen den gleichen Status».
Ankunft im MeisterteamAber auch ein anderer Fußball-Star muss sich beweisen. Andrej Schewtschenko, ukrainischer Nationalstürmer und Ex-Milan-Profi, erhält von Mourinho ebenfalls keine Garantie auf regelmäßige Einsätze. «Wir haben Schewtschenko und Ballack nicht verpflichtet, weil wir mehr Trikots verkaufen wollen oder glauben, dass sie uns mehr Geld in Sachen Merchandising oder Fan-Interesse in ihren Heimatländern einbringen werden», sagt der Coach. Beide kämen in ein Meisterteam, «nicht in ein Team, das sie braucht, um Meister zu werden».
Die Premier-Leauge-Saison startet für Chelsea am 13. August mit dem Spiel gegen den FC Liverpool. Erklärte Ziele des Clubs von Milliardär Roman Abramowitsch sind der Gewinn der Meisterschaft sowie der Champions League. (nz)