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Real Madrid blamiert sich einmal mehr

07. Dez 2005 12:41
Robinho von Real Madrid
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Mit den Glasgow Rangers hat erstmals ein schottisches Team die Gruppenphase der Champions League überstanden. Real Madrid blamierte sich bei Olympiakos Piräus - allerdings ohne seine Stars.

Der international zuletzt nur noch zweitklassige schottische Fußball meldet sich in Europa zurück: Die Glasgow Rangers haben als erstes schottisches Team überhaupt die Gruppenphase der Champions League überstanden. Dank eines 1:1 am Dienstagabend gegen ein Reservisten-Team von Inter Mailand qualifizierten sich die Rangers als Gruppenzweiter hinter den Italienern für das Achtelfinale.

Trostpreis für Bratislava

Eine noch größere Überraschung in Gruppe H verpasste Artmedia Bratislava durch ein 0:0 gegen den FC Porto. Mit einem Sieg wären die Slowaken noch an den Glasgow Rangers vorbeigezogen. So bleibt Bratislava als Trost zumindest die Teilnahme an der Zwischenrunde im Uefa-Pokal.

In den Gruppen E bis H haben sich neben den Rangers und Inter auch der AC Mailand, der PSV Eindhoven, Olympique Lyon, Real Madrid, der FC Liverpool und der FC Chelsea für das Achtelfinale am 21./22. Februar und 7./8. März 2006 qualifiziert. Die Paarungen werden am 16. Dezember (12.00 Uhr) in Nyon ausgelost. Als Gruppendritte sind neben Bratislava der FC Schalke 04, Rosenborg Trondheim und Betis Sevilla im kommenden Jahr im Uefa-Pokal weiter international dabei.

Rangers-Coach trotzdem vor Rauswurf

Für Rangers-Trainer Alex McLeish dürfte der Erfolg dennoch zu spät kommen. Angesichts von 17 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Celtic Glasgow in der schottischen Liga und nunmehr zehn sieglosen Spielen in Serie wird für den Donnerstag die Trennung von McLeish erwartet.

Missglückter Einstand bei Real

Einen missglückten Einstand erlebte Juan Ramón López Caro als Trainer von Real Madrid beim 1:2 bei Olympiakos Piräus. Zwar waren die «Galaktischen» ohne alle Stars nach Griechenland gereist, doch die spanische Presse wollte sich mit der Leistung der «Mannschaft voller Kinder» («Marca») nicht zufrieden geben. «Ein Sieg war das mindeste, was man hätte erwarten können. Die Niederlage beweist nur, dass die Mannschaft mit oder ohne Stammspieler, mit ohne Luxemburgo, krank ist», urteilte «El País» wenige Tage nach der Entlassung von Vanderlei Luxemburgo. Der dänische Schiedsrichter Kim Milton Nielsen beendete mit dem Spiel seine internationale Karriere, weil er mit 45 Jahren die Altersgrenze des Weltverbands Fifa erreicht hat.

Liverpool vor Chelsea

Der deutsche Unparteiische Herbert Fandel (Kyllburg) war indes am einzigen Aufreger des englischen Derbys in Gruppe G beteiligt, in dem sich der Titelverteidiger FC Liverpool durch ein 0:0 gegen den FC Chelsea den Gruppensieg sicherte. Fandel übersah in der 23. Minute ein brutales Foulspiel des Ghanaers Michael Essien an Liverpools Dietmar Hamann. «Dazu muss ich nichts sagen. Da braucht man sich nur Hamanns Knie anschauen», sagte Liverpools Trainer Rafael Benítez. (nz)

 
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