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Transferstreit zwischen Madrid und Manchester: 

Schuster buhlt weiter um Ronaldo

12. Okt 2008 13:26
Objekt der Begierde: Cristiano Ronaldo
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Nachdem Transfertheater zum Ende der Vorsaison geht das Wechselspiel um den portugiesischen Superstar nun offenbar in die nächste Runde. Der deutsche Coach von Real Madrid erklärte die Verpflichtung Ronaldos zum «obersten Ziel».

Der spanische Rekordmeister Real Madrid spielt offenbar weiter mit dem Gedanken, Superstar Cristiano Ronaldo von Manchester United zu verpflichten. «Es besteht die Hoffnung, dass er im nächsten Jahr zu uns kommt», sagte Trainer Bernd Schuster der Sportzeitung «Marca» . 2009 werde es für ManU schwierig werden, den Portugiesen zu halten. Ronaldo werde sein oberstes Ziel sein, ergänzte der deutsche Coach. «Es muss alles Mögliche unternommen werden, denn dieser Fußballer lohnt sich.»

Allerdings müssten die «Königlichen» bereit sein, 85 oder 90 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. «Für weniger werden sie ihn kaum gehen lassen. Real Madrid weiß das und muss für eine solche Ausgabe vorbereitet sein.» Nach Ansicht Schusters müsste der Portugiese zu Europas Fußballer des Jahres 2008 gekürt werden. Er habe mehr Chancen als Real Madrids Torwart Iker Casillas oder Xavi, der Spielmacher des FC Barcelona.

Konkurrenz für van Nistelrooy

Real hatte sich in diesem Sommer auf dem Transfermarkt zunächst ganz auf Ronaldo konzentriert. Manchester United ließ ihn aber nicht ziehen. Auch die Verpflichtung von Torjäger David Villa vom FC Valencia scheiterte. Dies habe ihn überrascht, sagte Schuster. Er habe geglaubt, Villa würde schon aus Ehrgeiz einem solchen Wechsel nicht widerstehen können.

Der Deutsche hatte von Vereinschef Ramón Calderón Presseberichten zufolge immer wieder die Verpflichtung eines Torjägers gefordert, der dem Niederländer Ruud van Nistelrooy Konkurrenz machen könnte. Calderón hatte jedoch klargestellt, dass es neben dem früheren HSV- Kapitän Rafael van der Vaart, der bei Real bereits kurz nach seiner Verpflichtung zum Publikumsliebling avancierte, keine weiteren Verstärkungen geben werde. (dpa/nz)

 
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