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Transfer-Theater der Großklubs: 

Reals Rückzieher im Fall Robinho

29. Aug 2008 10:53
Medieninteresse: Großer Rummel um Robinho
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Zunächst sollte der Brasilianer im Tausch für Cristiano Ronaldo an Manchester United abgegeben werden, dann wollte Robinho selbst zum FC Chelsea wechseln. Entgegen erster Verlautbarungen aber schiebt Real nun den Riegel vor.

Der von vielen Experten erwartete Wechsel des brasilianischen Fußballstars Robinho von Real Madrid zum Premier-League-Klub FC Chelsea kommt wohl doch nicht zustande. «Robinho bleibt bei uns, und damit Punktum», sagte Real-Präsident Ramón Calderón nach Angaben des spanischen Sportblatts «As». Damit zog der Vereinsboss sein am vorigen Wochenende gegebenes Einverständnis zu einem Weggang des 24 Jahre alten Stürmers zurück.

Der FC Chelsea hatte in der festen Erwartung eines Transfers am Donnerstag bereits begonnen, Trikots mit dem Namen des Brasilianers zu verkaufen. Der Grund des Rückziehers der «Königlichen» dürfte darin liegen, dass Real keinen hochkarätigen Stürmer verpflichten konnte. Sowohl Cristiano Ronaldo (Manchester United) als auch David Villa (FC Valencia) erteilten den Madrilenen eine Absage.

Schusters Veto

Bei Real hatte sich vor allem Trainer Bernd Schuster dafür stark gemacht, Robinho zu halten. Der Brasilianer hatte vor einer Woche dagegen unmissverständlich erklärt: «Ich möchte zum FC Chelsea wechseln.» Robinho sah seinen Stellenwert in Madrid gemindert, nachdem Real ihn im Rahmen eines anvisierten Tauschgeschäfts Manchester United angeboten hatte.

Die Madrilenen schienen sich zunächst mit einem Weggang des Stürmers abzufinden. «Real wird nie einen Fußballer gegen dessen Willen halten. Wenn der Spieler seinen Vertrag kündigen will, bleibt dem Klub nichts übrig, als dies zu akzeptieren», hieß es in einem Kommuniqué des spanischen Rekordmeisters.

Chelsea, das mit seinem Star-Ensemble um den deutschen Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack in dieser Saison Titelgewinne in der heimischen Premier League und in der Champions League anstrebt, soll Real für den Brasilianer eine Ablösesumme von 32 Millionen Euro geboten haben. (dpa/nz)

 
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