Bei Real hatte sich vor allem Trainer Bernd Schuster dafür stark gemacht, Robinho zu halten. Der Brasilianer hatte vor einer Woche dagegen unmissverständlich erklärt: «Ich möchte zum FC Chelsea wechseln.» Robinho sah seinen Stellenwert in Madrid gemindert, nachdem Real ihn im Rahmen eines anvisierten Tauschgeschäfts Manchester United angeboten hatte. Die Madrilenen schienen sich zunächst mit einem Weggang des Stürmers abzufinden. «Real wird nie einen Fußballer gegen dessen Willen halten. Wenn der Spieler seinen Vertrag kündigen will, bleibt dem Klub nichts übrig, als dies zu akzeptieren», hieß es in einem Kommuniqué des spanischen Rekordmeisters.
Chelsea, das mit seinem Star-Ensemble um den deutschen Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack in dieser Saison Titelgewinne in der heimischen Premier League und in der Champions League anstrebt, soll Real für den Brasilianer eine Ablösesumme von 32 Millionen Euro geboten haben. (dpa/nz)