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Qualifikation zur Champions League: 

Europas Fußballwundertüte

28. Aug 2008 09:08
Ungläubige Verlierer (l.), ungläubige Gewinner (r.): Der FC Liverpool kam knapp weiter
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Liverpool nur mit Mühen weiter, Galatasaray Istanbul ist draußen, und Zypern und Weißrussland feiern. Die Qualifikation zur Fußball-Champions-League barg Überraschungen in sich.

Der frühere Bundesliga-Coach Michael Skibbe hat mit seinem neuen Club Galatasaray Istanbul einen ersten herben Dämpfer erhalten und die Gruppenphase der Fußball-Champions-League verpasst.

Skibbes erste Pleite

Am Mittwoch unterlagen die Türken in der Qualifikation mit 0:1 (0:0) beim rumänischen Vizemeister Steaua Bukarest, der nach dem 2:2 aus dem Hinspiel vor zwei Wochen nun in «Königsklasse» steht. Durch ein Tor von Banel Nicolita (57.) spielt der ehemalige Leverkusener Trainer Skibbe nur im Uefa-Pokal.

Dadurch muss der 17-fache türkische Titelträger auf gut zehn Millionen Euro verzichten, die bereits fest für Spielertransfers eingeplant waren. Besser als Skibbe machte es der spanische Europameister-Trainer Luis Aragonés, der mit Fenerbahce Istanbul durch ein 2:1 (Hinspiel 2:2) gegen Partizan Belgrad die Qualifikation überstand.

Verlängerung für Liverpool

Lange zittern musste der fünfmalige Landesmeister-Pokal-Sieger FC Liverpool. Erst kurz vor dem Ende der Verlängerung gelang dem niederländischen Nationalstürmer Dirk Kuyt (118.) das goldene Tor zum 1:0-Endstand (Hinspiel 0:0) für den englischen Rekordmeister gegen Standard Lüttich.

Keine Probleme hatte dagegen der englische Top- Favorit FC Arsenal, der sich beim 4:0 gegen Twente Enschede (Hinspiel 2:0) keine Blöße gab. Dem AC Florenz genügte ein 0:0 bei Slavia Prag (Hinspiel 2:0).

Jubel in Weißrussland und Zypern

Historische Erfolge feierten BATE Borissow aus Weißrussland und Anorthosis Famagusta aus Zypern, die sich als jeweils erstes Team ihrer Länder für die Champions League qualifizierten. Borissow reichte ein 1:1 über Lewski Sofia (Hinspiel 1:0) und Famagusta sogar eine 0:1-Niederlage bei Olympiakos Piräus (Hinspiel 3:0).

Vor der Partie war es in Piräus zu Fan-Ausschreitungen gekommen. Hunderte Olympiakos-Anhänger überfielen einen der Züge, mit dem die zyprischen Fans zum Stadion fuhren. Die Polizei setze Tränengas und Schlagstöcke ein, um die Randalierer zu trennen.

Barca, Juve und Panathinaikos sind weiter

Im Anschluss an das Spiel feierten jubelnde Anhänger in zahlreichen Städten Zyperns mit Autokorsos und Feuerwerken den Erfolg. Bereits am Dienstag hatten Juventus Turin, der FC Barcelona und Panathinaikos Athen den Einzug in die Gruppenphase perfekt gemacht. (dpa)

 
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