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«Poldi» trennt sich von «Schweini»

19. Dez 2007 11:50
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Lukas Podolski will sich bei Bayern München durchsetzen und arbeitet derzeit an einem neuen Image. Dafür entzaubert der Nationalspieler erstmal den Kult um die Beziehung zu seinem vermeintlichen Busenfreund.

Ab sofort soll die Öffentlichkeit einen neuen, anderen Lukas Podolski wahrnehmen. Dafür habe der Stürmer des FC Bayern sein Umfeld «völlig neu geordnet». Mit dem «Poldi hier, Poldi da, Poldi trallalla» sei es «jetzt vorbei». Eine deutlich sichtbare Abgrenzung soll es auch zu seinem WM-Kumpel Bastian Schweinsteiger geben. «Dieses Poldi-Schweini-Poldi-Schweini-hin-und-her muss endlich ein Ende haben», verkündete der 22-Jährige, der klarstellte, dass ihn außerhalb des Fußballplatzes gar nicht viel mit dem Teamkollegen verbinde. «Die Ehe mit Schweini, wenn man sie so nennen will, die hat es doch nie gegeben», sagte Podolski.

«Eines weiß ich genau: Ich bin kein Bankspieler»

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  • Sportlich will der Nationalspieler beim Rekordmeister in München aber noch nicht die Segel streichen. Trotz Anfragen aus dem In- und Ausland schließt Podolski einen Vereinswechsel in der Winterpause aus und will an der Säbener Straße zumindest bis zur Europameisterschaft weiter um mehr Einsatzzeiten kämpfen. «Jetzt warte ich erst einmal bis zum Saisonende ab», sagte der frühere Kölner in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung». «Ich will mich hier bei Bayern durchsetzen.» In der Rückrunde könnte seine Geduld jedoch zu Ende gehen, wie er deutlich zum Ausdruck brachte: «Aber eines weiß ich genau: Ich bin kein Bankspieler!»

    «Ich habe noch einen Vertrag bis 2010. Und ich will mir ja hier den Respekt holen», betonte Podolski. Bei gleichbleibend schlechter Situation würde er allerdings im April oder Mai eine Lösung mit der Münchner Vereinsführung suchen: «Dann gucken wir weiter und müssen vielleicht wirklich reden.» Nach eigener Aussage liegen ihm aktuell Anfragen «aus dem Ausland und aus der Bundesliga» für einen Vereinswechsel in der Winterpause vor. (nz/dpa)

     
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