| | | | | Neue Schelte für Werder-Ärzte13. Dez 2007 16:23  |  Verletzt: Pierre Womé | Foto: AP |
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Der langzeitverletzte Pierre Womé hat die medizinische Abteilung von Werder Bremen kritisiert. «Wir haben hier ein großes Problem», stößt der Kameruner ins gleiche Horn wie schon der Arzt von Ivan Klasnic.
Werder Bremens Außenverteidiger Pierre Womé hat die medizinische Abteilung des Fußball-Bundesligisten scharf kritisiert. «Wir haben hier ein großes Problem mit den Ärzten, da können Sie hier jeden Spieler fragen», sagte der 28 Jahre alte Profi am Donnerstag vor Journalisten in Bremen. Er sei bei der Behandlung seiner Leistenverletzung falsch beraten worden. Er habe sich daher in Paris behandeln lassen, erklärte der Verteidiger, der in dieser Saison noch kein Spiel für Werder absolviert hat. «Es ist nicht meine Schuld, dass ich so lange nicht gespielt habe, sondern die der Ärzte hier. Das ist ein Problem bei Werder», sagte Womé.
Durch die Klage des Nationalspielers von Kamerun gerät die medizinische Abteilung von Werder Bremen weiter unter Druck. Vor zwei Wochen hatte der Arzt von Ivan Klasnic Fehler bei der Behandlung des Spielers beklagt. «Es ist von heute an gerechnet sechs Jahre her, dass sichere medizinische Signale da waren, die darauf hingewiesen haben, dass er nierenkrank ist. Die sind nicht beachtet worden», hatte der Medizin-Professor Arno E. Lison in der TV-Sendung «Sportblitz» von Radio Bremen gesagt. (dpa)
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