31. Jul 2007 12:55
Steffen Baumgart bereitet sich mit Energie Cottbus auf eine schwere Bundesliga-Saison vor. Dass die gegnerischen Teams den körperbetonten Stil der Lausitzer nicht schätzen, findet der Angreifer gut.
Der einsatzfreudige Spielstil der Lausitzer komme nicht von ungefähr, so der 35 Jahre alte Profi: «In erster Linie hat das mit Erziehung zu tun. Es kann nicht sein, dass ein Verein wie Hertha BSC zwei, drei Jahre Probleme mit der Disziplin hat. Ich behaupte, bei Energie Cottbus wäre das nicht passiert.»Dass er in der kommenden Saison häufig auf der Bank Platz nehmen muss, fürchtet er nicht: «Mein Ziel ist, von Anfang an zu spielen. Innerhalb der Mannschaft habe ich außerdem noch andere Aufgaben. Ich bin jemand, auf den gehört wird.» Eine Rückkehr zu Union Berlin vor seinem Karriere-Ende kann sich Baumgart dennoch gut vorstellen. «Union war die geilste Zeit. Das ist der Verein, zu dem ich mit meiner Spielweise am besten hingepasst habe. Das war meine Welt, mein Fußball.»
Baumgart war 2004 vom 1. FC Union Berlin in die Lausitz gewechselt und bestritt in der vergangenen Saison 33 Bundesliga für die Cottbuser. Sein Debüt in der Bundesliga gab er 1995 für Hansa Rostock. (nz)