Uli Hoeneß holt sich Körbe ab
09.05.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Aber der Manager bleibt davon scheinbar unbeeindruckt: «Wir müssen dafür sorgen, dass nächstes Jahr wieder das Wehklagen einsetzt, wenn die anderen uns in der Tabelle mit dem Fernglas anschauen», kündigte er am Mittwoch an. Bei der Verpflichtung von bis zu sieben Spielen werde man «Geld ausgeben wie noch nie».
Aber auch der zweite Holländer auf der Einkaufsliste der Bayern, Arjen Robben vom FC Chelsea, hat wohl ebenfalls kein Interesse. Real Madrid bemüht sich um den Stürmer, und sein Landsmann Ruud van Nistelrooy lockt Robben zusätzlich mit Vorschusslorbeeren: «Arjen wäre eine Riesenverstärkung. Er ist genau das, was wir bei Real brauchen».
Es sieht also ganz danach aus, als müssten die Bayern sich in der Bundesliga umschauen. Eine erste gute Nachricht gibt es jedenfalls für Hoeneß: Der Streit mit Werder-Bremen-Manager Klaus Allofs ist beigelegt. Der bestätigte «Bild»: «Wir haben telefoniert». Hoeneß hatte im Vorfeld des Uefa-Cup Halbfinales der Bremer bei Espanyol Barcelona heimlich mit deren Toptorjäger Miroslav Klose verhandelt. Kein guter Stil, aber wohl doch von Erfolg gekrönt. Der FC Bayern geht davon aus, dass der Nationalstürmer im Sommer nach München kommt. (nz)

