netzeitung.deUli Hoeneß holt sich Körbe ab

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Frank Ribery (l.) im WM-Finale gegen Gennaro Gattuso. (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Frank Ribery (l.) im WM-Finale gegen Gennaro Gattuso.
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Manager Uli Hoeneß kündigt an: «Wir werden Geld ausgeben wie noch nie». Aber namhafte Fußball-Profis zum FC Bayern zu holen, wird schwerer als erwartet.

Die Fußball-Bundesliga und Liga-Krösus FC Bayern taugen nicht mehr dazu, große Stars anzulocken. «Im Ausland zu spielen, würde mich reizen. Aber Deutschland interessiert mich nicht so», wird Frank Ribery in der «Bild»-Zeitung zitiert. Der französische Nationalspieler von Olympique Marseille war vom FC Bayern München umworben worden. Doch Ribery sagt: «Ich bevorzuge England und Spanien».


Lieber nach Valencia
Auch Wesley Sneijder von Ajax Amsterdam hat einen anderen Verein im Blick. Kein Wunder, sind die Bayern doch im kommenden Jahr nur im Uefa-Pokal vertreten. Der 22 Jahre alte Wunschkandidat von Bayern-Manager Uli Hoeneß soll mit dem FC Valencia verhandeln.

Aber der Manager bleibt davon scheinbar unbeeindruckt: «Wir müssen dafür sorgen, dass nächstes Jahr wieder das Wehklagen einsetzt, wenn die anderen uns in der Tabelle mit dem Fernglas anschauen», kündigte er am Mittwoch an. Bei der Verpflichtung von bis zu sieben Spielen werde man «Geld ausgeben wie noch nie».

Aber auch der zweite Holländer auf der Einkaufsliste der Bayern, Arjen Robben vom FC Chelsea, hat wohl ebenfalls kein Interesse. Real Madrid bemüht sich um den Stürmer, und sein Landsmann Ruud van Nistelrooy lockt Robben zusätzlich mit Vorschusslorbeeren: «Arjen wäre eine Riesenverstärkung. Er ist genau das, was wir bei Real brauchen».

Es sieht also ganz danach aus, als müssten die Bayern sich in der Bundesliga umschauen. Eine erste gute Nachricht gibt es jedenfalls für Hoeneß: Der Streit mit Werder-Bremen-Manager Klaus Allofs ist beigelegt. Der bestätigte «Bild»: «Wir haben telefoniert». Hoeneß hatte im Vorfeld des Uefa-Cup Halbfinales der Bremer bei Espanyol Barcelona heimlich mit deren Toptorjäger Miroslav Klose verhandelt. Kein guter Stil, aber wohl doch von Erfolg gekrönt. Der FC Bayern geht davon aus, dass der Nationalstürmer im Sommer nach München kommt. (nz)