Podolski macht Magath Entscheidung schwer
Ein mit neuem Elan angreifender Lukas Podolski übt beim FC Bayern München Druck auf die vor der Winterpause im Sturm gesetzten Roy Makaay und Claudio Pizarro aus. Knapp zwei Wochen vor dem Bundesliga-Rückrundenstart des deutschen Fußball-Meisters am 26. Januar bei Borussia Dortmund ist der Kampf um die Plätze in der Offensiv-Abteilung am härtesten. «Es ist eng. Im Angriff ist die Auswahl am schwierigsten», sagte Trainer Felix Magath am Wochenende nach Abschluss des Trainingslagers in Dubai.
Auch Uli Hoeneß glaubt, dass der Tabellendritte für die Jagd auf Werder Bremen und den FC Schalke gerüstet ist. «Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht viel besser spielen sollten», äußerte der Manager: «Wir haben drei Punkte Rückstand, aber wenn wir eine Serie hinlegen, können wir schnell aufschließen.»
Hargreaves ist sogar ein Mann für die Startelf in Dortmund. «Er ist vom Typ her konditionsstark», so der Coach. Hargreaves selbst will sich nicht unter Zeitdruck setzen. «Ob es bis zum ersten Spiel reicht, ist nicht so entscheidend.» Der englische Nationalspieler will das im September gebrochene Bein am Montag noch einmal von Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt kontrollieren lassen.
Im Fokus aber steht der Sturm, in dem der wieder treffsichere Makaay, mit neun Toren erfolgreichster Bayern-Torschütze in der Bundesliga-Hinrunde, die Nase vorne hat. Roque Santa Cruz scheint derzeit chancenlos. Bleiben Pizarro, der auch um einen neuen Vertrag spielt, und Podolski, der nach dem Urlaub frisch wirkt und Gas gibt: «Ich kann jetzt die komplette Vorbereitung mitmachen. Ich will richtig angreifen», sagte der Nationalspieler.
Im Flieger nach München nahm am Sonntag überraschend auch Ali Karimi Platz. Die Rückkehr des Iraners zu seinem Ex-Club Al Ahli Dubai ging bis zur Abreise der Bayern nicht über die Bühne. (dpa)
