netzeitung.deAilton von Geldproblemen geplagt

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Ailton (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Ailton
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Ailton träumt weiterhin von einer Rückkehr in die Bundesliga. Doch in erster Linie erwarten den Fußball-Profi hierzulande Schulden statt hoch dotierter Verträge.

Seit mehreren Wochen kursieren Gerüchte, denen zufolge Fußball-Profi Ailton hierzulande zahlreiche offene Rechnungen habe. Ailton selbst spricht am Mittwoch in der «Bild»-Zeitung lediglich von «finanziellen Missverständnissen» und spielt die Sache insgesamt herunter. «Die Größenordnung ist nicht weltbewegend», so der 33-Jährige.

Verantwortliche für seine Schulden hat der Brasilianer schon ausgemacht. Nämlich unter seinen ehemaligen Beratern, die seiner Meinung nach für den «Papierkram», also auch für seine Finanzen, zuständig sind und waren. Kleinlaut gibt er jedoch zu: «Ich hatte in den vielen Jahren als Profi einige Berater, die sich als meine ausgegeben haben – ich kannte sie nur gar nicht.»
Bundesliga bleibt das Ziel
Der Bundesliga-Torschützenkönig von 2004 bemüht sich derzeit um eine rasche Aufklärung der Angelegenheit. Schließlich hat er die Hoffnung noch nicht aufgegeben, bald wieder in Deutschland in der Bundesliga spielen zu können. «Der Liga bin ich noch Tore schuldig, und ich will meinen eigenen Rekord brechen.», so der Fußball-Profi.

Momentan steht der Fußball-Profi in Diensten von Roter Stern Belgrad. Kurz vor Ablauf der Transferfrist am 31. August war der bei Besiktas Istanbul in Ungnade gefallene Spieler noch zum amtierenden serbischen Meister gewechselt.

Aus seinen Fehlern scheint Ailton jedenfalls schon gelernt zu haben. Was seine Finanzen betrifft, so beteuert er: «Ich werde niemandem mehr trauen und bedachter an Sachen rangehen.» In seinem brasilianischen Heimatdorf gilt Ailton übrigens als sehr spendabel. Seit Jahren gibt er dort Audienzen, um sich die Sorgen seiner Landsleute anzuhören und ihnen im Fall des Falles zu helfen. (nz)