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VfB Stuttgart trennt sich von Trapattoni

09. Feb 2006 22:37, ergänzt 10. Feb 2006 10:59
Giovanni Trapattoni
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Der VfB Stuttgart hat überraschend Trainer Giovanni Trapattoni entlassen. Als Nachfolger werden zwei Kandidaten heiß gehandelt.

Der VfB Stuttgart hat mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Giovanni Trapattoni und seinem Trainerteam beendet. Am Donnerstagabend hat der Vorstand des VfB Stuttgart dem Cheftrainer in einem persönlichen Gespräch diese Entscheidung erläutert, teilte der Bundesliga-Klub in einer Presseerklärung mit.

«Trapattoni ist ein absoluter Gentlemen»

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Der Vereinsführung des VfB Stuttgart sei diese Entscheidung sehr schwer gefallen. VfB-Präsident Erwin Staudt: «Giovanni Trapattoni ist ein absoluter Gentleman und der erfolgreichste Vereinstrainer der Welt. Trotzdem hat sich seine Arbeit mit der Mannschaft nicht so effizient und erfolgreich wie von uns allen erhofft gezeigt.« Aus diesem Grund sei man zu dem Entschluss gekommen, trotz der fortgeschrittenen Saison mit einem neuen Trainer das Saisonziel Uefa-Cup-Platz zu verfolgen.

Teammanager Horst Heldt nahm die Spieler in die Pflicht. «Die Mannschaft bekommt nun neue Impulse und muss in den nächsten Wochen eine entsprechende Reaktion zeigen», so der ehemalige VfB-Spieler. «Jeder Einzelne hat nun die Chance sich aufs Neue zu beweisen und seinen Pflichten gegenüber dem VfB Stuttgart und seinen Anhänger gerecht zu werden«, so Held weiter. Der Verein kündigte an, am Freitag einen neuen Cheftrainer zu präsentieren.

Rangnick ein möglicher Kandidat

Ein heißer Kandidat könnte Ralf Rangnick sein, der von 1999 bis 2001 bereits am Neckar tätig war. Der Schwabe war im Dezember beim Bundesliga-Konkurrenten Schalke 04 entlassen worden. Nach Informationen der «Stuttgarter Zeitung» soll Armin Veh nachfolger des «Maestro» werde und beim VfB zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 45-Jährige arbeitete zuletzt als Trainer des Regionalligisten FC Augsburg und zuvor in der Bundesliga bei Hansa Rostock.

Die Schwaben waren mit dem Anspruch in die Saison gestartet, um einen Platz in der Champions League zu spielen. Diese Zielsetzung ist mit derzeit 21 Punkte und Platz sieben in weiter Ferne. Selbst das Minimalziel Uefa-Cup ist gefährdet. Zumal bei den ehemaligen »Jungen Wilden« vom attraktiven Angriffsfußball vergangener Tage fast gar nichts mehr übrig geblieben ist. (nz)

 
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