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Latour-Heimdebüt mit Kölner Teilerfolg

04. Feb 2006 17:30
Auch Christian Springer (l./ Köln) konnte keine entscheidenden Akzente setzten.
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Bei der Heimpremiere von Hanspeter Latour als Trainer des 1. FC Köln hat die Mannschaft wieder keinen Sieg einfahren können. Gegen den VfB Stuttgart agierte die Mannschaft zudem glücklos.

Die Fußball-Profis des 1. FC Köln haben ihre deprimierende Serie auf 14 Bundesligaspiele ohne Sieg verlängert. Immerhin kam der Aufsteiger zur Heimpremiere des neuen Trainers Hanspeter Latour am Samstag beim 0:0 gegen den VfB Stuttgart zu einem Teilerfolg. Doch für den Tabellen 17. aus dem Rheinland ist der Punktgewinn im Kampf gegen den möglichen vierten Erstliga-Abstieg zu wenig. Vor 47.500 Zuschauern verdienten sich die Kölner das Remis mit aufopferungsvollem Kampf, während die Stuttgarter als vermeintlicher Spitzenclub eine nicht restlos überzeugende Leistung boten.

Glücklose Kölner

Die Kölner, denen der letzte Sieg am 17. September beim 2:1 gegen Mönchengladbach gelungen war, präsentierten sich nach dem 2:4 von Mainz mit großem Engagement, spielten aber auch glücklos. Latour versuchte es in der Defensive mit einer Dreier-Abwehr. Nach Ablauf seiner Rot-Sperre verlieh der Türke Özalan Alpay der Hintermannschaft des FC Sicherheit. Doch ausgerechnet die Stuttgarter Leihgabe Boris Zivkovic war mehrfach ein Unsicherheitsfaktor. Insgesamt brachte FC- Coach Latour vier Neue, darunter auch seinen Landsmann Ricardo Carbanas, der bei seiner Premiere allerdings blass blieb und dem Kölner Mittelfeld keine Impulse geben konnte.

Gegen die Schwaben, die zum Rückrundenauftakt gegen den MSV Duisburg 0:1 verloren hatten, bot sich der zweiten VfB-Leihgabe im FC-Trikot, Marco Streller, die erste «Großchance» der Partie. Nach einem katastrophalen Fehlpass von Mathieu Delpierre in die Füße von Streller zog der Schweizer den Ball am VfB Gehäuse vorbei, anstatt seine Chance frei vor Nationalkeeper Timo Hildebrand energischer und cleverer zu nutzen (11.). Der Uefa-Cup-Teilnehmer aus Stuttgart, bei dem im Vergleich zum 0:1 gegen Duisburg Zvonimir Soldo und Jesper Grönkjaer neu im Team waren, ergab sich in den ersten 45 Minuten nur eine Möglichkeit, als Andreas Hinkel auf Danijel Ljuboja passte, der aber in aussichtsreicher Position knapp scheiterte.

Gomez scheitert freistehend

Nach dem Seitenwechsel gab es vermehrt Torchancen. Streller eröffnete die Reihe der guten Kölner Möglichkeiten mit einem Drehschuss (52.). Matthias Scherz (64.), Lukas Podolski (65./70.) und Albert Streit (86.) hatten durchaus die Führung der Kölner auf dem Fuß. Die beste VfB-Gelegenheit vergab der überzeugende Christian Gentner, dessen Kopfball in der 66. Minute an das Aluminium prallte. 13 Minuten vor dem Ende scheiterte der eingewechselte Mario Gomez frei vor FC-Keeper Stefan Wessels. (nz)

 
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