Werder Bremen und die Vogelgrippe
12.01.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Ähnlich handelten auch die Offiziellen des MSV Duisburg, der am Dienstag in der Golf-Hochburg Belek ankam, sowie der Dortmunder Borussia, die sich im gut 100 Kilometer entfernten Kemer auf der anderen Seite des Golfs von Antalya einquartiert hat. «Wir sind nicht nur vorsichtig, sondern geradezu übervorsichtig», betonte Michael Zorc, Allofs' Kollege bei den Westfalen.
Aus Deutschland kam Entwarnung. Ein Aufenthalt in diesen Regionen, so die befragten Virologen, sei ungefährlich, wenn man sich an bestimmte Regeln halte. Und das Außenministerium, teilte Allofs mit, habe keine Reisewarnung für die Türkei ausgesprochen. Jedenfalls dachte keiner der in die Türkei gereisten deutschen Clubs, zu denen auch die Zweitligisten Karlsruher SC, SpVgg Unterhaching, Dynamo Dresden und Energie Cottbus zählen, an eine sofortige Abreise.
Doch die meisten Spieler haben ihren Speiseplan umgestellt. So berichtete Werder-Nationalspieler Patrick Owomoyela über seine veränderten Essgewohnheiten: «Am Buffet mache ich einen großen Bogen um Geflügelfleisch.» Torsten Frings geht das nicht anders, aber «manchmal ist es mir dann doch mal passiert».
Und die zuvorkommenden Hotel-Manager haben auch gehandelt. In der Anlage, in der Werder sich aufhält, ist das an den ersten Tagen neben dem Trainingsplatz umherlaufende Federvieh inzwischen weggesperrt worden. Das trug zur Beruhigung bei. Total normal ist die Situation aber dennoch nicht. «Etwas komisch war es schon, wenn man die Nachrichten verfolgt hat», gestand Werders Kapitän Frank Baumann. (nz)
Ähnlich handelten auch die Offiziellen des MSV Duisburg, der am Dienstag in der Golf-Hochburg Belek ankam, sowie der Dortmunder Borussia, die sich im gut 100 Kilometer entfernten Kemer auf der anderen Seite des Golfs von Antalya einquartiert hat. «Wir sind nicht nur vorsichtig, sondern geradezu übervorsichtig», betonte Michael Zorc, Allofs' Kollege bei den Westfalen.
Aus Deutschland kam Entwarnung. Ein Aufenthalt in diesen Regionen, so die befragten Virologen, sei ungefährlich, wenn man sich an bestimmte Regeln halte. Und das Außenministerium, teilte Allofs mit, habe keine Reisewarnung für die Türkei ausgesprochen. Jedenfalls dachte keiner der in die Türkei gereisten deutschen Clubs, zu denen auch die Zweitligisten Karlsruher SC, SpVgg Unterhaching, Dynamo Dresden und Energie Cottbus zählen, an eine sofortige Abreise.
Doch die meisten Spieler haben ihren Speiseplan umgestellt. So berichtete Werder-Nationalspieler Patrick Owomoyela über seine veränderten Essgewohnheiten: «Am Buffet mache ich einen großen Bogen um Geflügelfleisch.» Torsten Frings geht das nicht anders, aber «manchmal ist es mir dann doch mal passiert».
Und die zuvorkommenden Hotel-Manager haben auch gehandelt. In der Anlage, in der Werder sich aufhält, ist das an den ersten Tagen neben dem Trainingsplatz umherlaufende Federvieh inzwischen weggesperrt worden. Das trug zur Beruhigung bei. Total normal ist die Situation aber dennoch nicht. «Etwas komisch war es schon, wenn man die Nachrichten verfolgt hat», gestand Werders Kapitän Frank Baumann. (nz)

