netzeitung.deRangnick sagt Köln ab

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Ralf Rangnick (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Ralf Rangnick
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Der 1. FC Köln steht vor dem Trainingsauftakt am Montag voraussichtlich ohne neuen Chefcoach da. Auch Ralf Rangnick sagte ab.

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln steht vor dem Trainingsauftakt am Montag voraussichtlich ohne neuen Chefcoach da. Nach Angaben von Vereinsprecher Christopher Lymberopoulus läuft die Suche nach einem Nachfolger für den am 18. Dezember beurlaubten Uwe Rapolder auf Hochtouren. «Heute werden den ganzen Tag über Gespräche geführt», sagte Lymberopoulus am Sonntag.

Möglicherweise wird das Team am Montagabend beim Hallenturnier in Köln (17.30 Uhr) aber noch ohne den neuen Übungsleiter antreten. «Wir werden das Hallenturnier nicht absagen, nur weil wir keinen neuen Trainer haben», erklärte Lymberopoulus.

Gespräch mit Schachner
Ob der Tabellen-16. dabei einen oder mehrere Kandidaten im Auge hat, wollte Lymberopoulus nicht kommentieren. Auch zu einer eventuellen Verpflichtung des Österreichers Walter Schachner machte er keine konkreten Angaben: «Dazu kann ich nichts sagen». Die Kölner Tageszeitung «Express» hatte vor einigen Tagen berichtet, dass sich Kölns neuer Manager Michael Meier mit dem Trainer des Grazer AK zu einem Gespräch getroffen habe.

Rangnick: Bin im Kopf nicht frei
Am Wochenende hatte der ebenfalls gehandelte Matthias Sammer erklärt, dass er dem abstiegsgefährdeten Club als sofortige Lösung nicht zur Verfügung stehen werde. «Meine persönliche Planung sieht vor, erst im Sommer wieder als Trainer zu arbeiten», sagte der 38- Jährige der «Bild»-Zeitung (Samstag-Ausgabe). Auch Ralf Rangnick sagte ab. «Die Aufgabe in Köln wäre reizvoll. Aber ich bin im Kopf nicht frei», sagte Rangnick der Montagausgabe des Blattes. Er habe in den vergangenen Tagen gemerkt, dass es noch zu früh sei, bei einem anderen Club einzusteigen. Der bei Schalke 04 entlassene Coach stand zuletzt kurz vor einem Engagement beim Ligarivalen VfL Wolfsburg. Dort wurde ihm jedoch Klaus Augenthaler vorgezogen.

Neben Schachner zählt auch Klaus Toppmöller zu den Kandidaten in Köln. Toppmöller hat zwar einen Vertrag als georgischer Nationaltrainer ab dem 1. Februar unterschrieben, könnte aber laut «Bild am Sonntag» in Personalunion auch die Kölner betreuen. (nz)