26. Jan 2005 10:50
Der DFB habe Robert Hoyzer nicht ordentlich vernommen, bemängelt Anwalt Stephan Holthoff-Pförtner. Vielmehr sei die Untersuchung einer Hinrichtung gleich gekommen.
Schwere Vorwürfe gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat der Essener Anwalt von Robert Hoyzer erhoben. «Was der DFB am Freitag mit meinem Mandanten bei der Vernehmung gemacht hat, war keine Untersuchung, sondern eine Hinrichtung», sagte der Jurist Stephan Holthoff-Pförtner der «Neuen Ruhr Zeitung». Holthoff-Pförtner, der bereits Altbundeskanzler Helmut Kohl vertreten hat, hatte sich am Dienstag zu einem Gespräch mit dem unter Manipulationsverdacht stehenden Schiedsrichter in Berlin getroffen. «Die Geschichte, die ich gehört habe, ist eine völlig andere, als jene die der DFB verbreitet», sagte Holthoff- Pförtner. (nz)